Eine Intensivkrankenschwester steht auf einer Intensivstation des RKH Klinikum Ludwigsburg im Zimmer eines Covid-19-Patienten.
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Eine Intensivkrankenschwester steht auf einer Intensivstation des RKH Klinikum Ludwigsburg im Zimmer eines Covid-19-Patienten. (Symbolbild)

Krankenhaus-Personal erkrankt

Tragischer Corona-Tod: Chefarzt stirbt an Covid-19 - Weiterer Mediziner auf Intensivstation

Das Coronavirus betrifft oftmals auch Krankenhaus-Personal, nun ist ein Chefarzt an den Folgen der Infektion verstorben. Ein weiterer Mediziner liegt aktuell offenbar auf der Intensivstation.

Zittau - Es waren beängstigende Meldungen, durch die Zittau in Sachsen im Dezember in die Schlagzeilen geraten war. Während die Infektionszahlen stetig angestiegen waren, sprach ein Mediziner damals bereits von der Anwendung der Triage. Nun soll ein Chefarzt des Landkreises selbst verstorben sein, auch er hatte sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert.

Zittau: Chefarzt verstirbt nach Corona-Infektion - weiterer Chefarzt auf Intensivstation

Wie nun Bild berichtet, soll es sich bei dem verstorbenen Arzt um einen 61 Jahre alten Mediziner des Klinikums Oberlausitzer Bergland in Zittau handeln. Er sei bereits am 11. März im Dresdner Uniklinikum an den Folgen der Coronainfektion verstorben. Wie das Blatt unter Berufung auf eine Traueranzeige seiner Kollegen berichtet, habe es sich bei dem Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin um einen „um seine Patienten besorgten, freundlichen und allseits geschätzten“ Mediziner gehandelt.

Wie Bild den Oberbürgermeister Zittaus, Thomas Zenker, zitiert, habe der Mediziner selbst Corona-Patienten behandelt: „Es ist tragisch, dass der Chefarzt, der an vorderster Front den Corona-Patienten half, selbst Opfer dieser tückischen Pandemie wurde.“ Doch damit nicht genug, soll aktuell noch ein weiterer Chefarzt um sein Leben kämpfen. Wie Bild ebenfalls erfahren haben will, soll aktuell ein Chefarzt einer Klinik in Rostock auf der Intensivstation einer Berliner Klinik liegen.

Corona: Krankenhaus-Personal in mehreren Fällen mit schweren Nebenwirkungen nach Astrazeneca-Impfung

Als Krankenhauspersonal kämpfen Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern in der Coronavirus-Pandemie an vorderster Front. Nicht selten infizieren sie sich dabei selbst mit dem tückischen Virus. Doch auch Impfungen gehen an vielen von ihnen offenbar nicht spurlos vorbei. In gleich mehreren Fällen erlitt nun Krankenhauspersonal schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung mit dem Vakzin des Herstellers Astrezeneca.

Während in Österreich eine Krankenschwester nach der Impfung verstarb und eine Kollegin im Krankenhaus behandelt werden musste, meldete Dänemark gleich zwei schwere Fälle. Ein Mitarbeiter des Krankenhauses verstarb nach der Impfung. Und auch in Deutschland wurde ein solcher Fall nun gemeldet: eine Mitarbeiterin eines Krankenhauses verstarb nach der Astrazeneca-Impfung, ein Zusammenhang wird aktuell geprüft.

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