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Corona? Heuschnupfen? Erkältung? So können Sie die Symptome deuten

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Von: Anna Lorenz

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Wer momentan zu Taschentuch greifen muss, ist schnell verunsichert: Ist man etwa mit Omikron infiziert? Oder lediglich erkältet bzw. allergisch? Wie Sie Ihre Symptome deuten können.

München - Der April macht, was er will, und viele Menschen sind in Anbetracht von Schneegestöber, Pollenflug, aber auch der weiterhin gegenwärtigen Corona-Pandemie unsicher, wenn die Nase läuft oder der Hals kratzt. Wie das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilt, ist das Ansteckungsrisiko mit der Virusvariante Omikron immer noch hoch; doch grassierten gegenwärtig auch diverse Erreger, die nichts mit Covid zu tun haben. Wie n-tv.de berichtet, können jedoch Symptome je nach Ausprägung Hinweise liefern, worauf Schnupfen und Co. im Einzelfall zurückzuführen sind.

Müde, schlapp, krank - Habe ich etwa Omikron? Das sind die Symptome

Die naheliegendste Option, der Schnelltest, ist leider nicht immer verlässlich - abgesehen von den nicht zuverlässigen Produkten können auch zertifizierte Schnelltests das Coronavirus erst ab einer gewissen Viruslast nachweisen. Umso beruhigender, dass die Symptome, die mit Omikron typischerweise verbunden werden, sich in mancher Hinsicht gut von denen einer Erkältung oder Allergie abgrenzen lassen.

Wie eine Studie des britischen Gesundheitsapp-Anbieters ZOE ergab, berichteten Omikron-Infizierte en gros von anhaltender Müdigkeit, sowie einer laufenden Nase. Auch Halsschmerzen, Niesen und Kopfschmerzen wurden oft als Symptome der Coronavariante genannt. Etwa die Hälfte der Befragten klagte zudem über einen festsitzenden Husten oder Beschwerden beim Sprechen. Während das Hauptsymptom der ursprünglichen Coviderkrankung noch der, teilweise bleibende Geschmacks-, bzw. Geruchssinnesverlust war, nennen nur noch etwas über ein Viertel der Infizierten derartige Symptome. Vielmehr zeichnet sich bei etwa der gleichen Menge an Erkrankten Omikron auch durch unerklärliche Rückenprobleme aus.

Corona oder Erkältung: So unterscheiden Sie die Symptome Ihrer Erkrankung

Wer Fieber hat, dessen Immunsystem kämpft definitiv gerade mit einem Virus. Auch Glieder- bzw. Muskelschmerzen sind Anzeichen einer Erkrankung, die nicht auf ein allergisches Geschehen zurückzuführen ist. Ob es sich bei dem Angriff auf die Gesundheit jedoch um eine Erkältung oder aber eine Infektion mit Omikron handelt, lässt sich gerade in Hinblick auf Schnupfen gut abgrenzen: Denn bei einer Erkältung ist der Schleim in der Regel zähflüssiger und sitzt fester.

Daher läuft die Nase nicht, sondern ein klassischer Schnupfen entsteht. Vor allem auch der Druck auf die Stirn- und Nebenhöhlen ist dadurch zumeist stärker. Bei geimpften Personen und solchen, die noch sehr jung sind, macht sich Omikron hingegen eher wie eine Erkältung bemerkbar, die noch nicht wirklich begonnen hat. Eine Abgeschlagenheit ohne das „Mich hat es richtig erwischt“-Gefühl kann somit Indikator einer Coronainfektion sein.

Corona oder Allergie: So unterscheiden sich die Symptome

Müdigkeit ist, gerade in Anbetracht des extrem wechselhaften Frühlingswetters, stets ein unsicherer Indikator. Da diverse Allergiepräparate die Schläfrigkeit noch befördern, sollte man sich also nicht unbedingt auf dieses Symptom verlassen. Mehr Bedeutung kommt bei der Frage, ob man sich mit Corona angesteckt oder aber einen klassischen Heuschnupfen hat, folgendem Anzeichen zu:

Wer allergisch ist, der wird stets ein juckendes Gefühl verspüren. Ob in der Nase, in den Augen oder am Gaumen, eine dauernde Reizung ist fühlbar, ein eventueller Fließschnupfen wird von vielen Niesern begleitet. Entschieden wird die Symptomatik vor allem, wenn antiallergische Wirkstoffe deutliche Linderung bringen. Weiterhin ist, obwohl auch der, bald wiederkehrende Saharastaub sein Übriges tut, bei der Frage nach einer Allergie stets zu bedenken, ob diese in der Vergangenheit bereits bekannt war. Wer noch nie im Frühjahr zu Taschentuch und Augentropfen greifen musste, sollte skeptisch sein.

Corona, Erkältung oder Allergie: Diese Regel gilt immer

Ob Sie nun aber eine Erkältung aufgeschnappt, sich mit Omikron infiziert oder unter dem frühlingstypischen Pollenflug zu leiden haben: In allen Varianten kämpft ihr Körper mit einer Belastung. Sollten Sie sich also unwohl fühlen, befolgen Sie den Rat Ihrer Symptome und verordnen Sie sich selbst Ruhe. Weniger Anstrengung und eine stabile Flüssigkeitszufuhr sind in jedem Fall zuträglich. Gerade auch wegen des vermehrten Kontakts im Zuge der Lockerungen ist anzuraten, bei Bedenken stets einen Arzt aufzusuchen und eine Erkrankung - sowohl aus Eigen-, wie auch Fremdverantwortung - nie auf die leichte Schulter zu nehmen. (askl)

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