Der Firmensitz von BioNTech.
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor Hacker-Angriffen. (Symbolfoto)

Gefahr aus Nordkorea und Russland

BioNTech: Hacker-Angriffe wegen Impfstoff? IT-Experte mit ernster Warnung

Mainz/Tübingen - Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor Hackern. Die könnten es auf BioNTech und CureVac abgesehen haben. Gefahren lauern in Nordkorea und Russland.

Die Unternehmen BioNTech aus Mainz und CureVac aus Tübingen arbeiten derzeit mit Hochdruck an einem Corona-Impfstoff. Die Firma aus der Pfalz hat sogar schon eine Notfallzulassung in den USA und Europa beantragt. Doch der Erfolg bringt auch Gefahren mit sich. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schlägt Alarm und warnt vor Hacker-Angriffen* auf die biotechnologischen Unternehmen. Arne Schönbohm, Präsident des Amtes, schätzt die Bedrohungslage sogar als hoch ein.

Bereits in den letzten Monaten hat es Hacker-Angriffe auf Unternehmen gegeben, die in Indien, Südkorea, USA, Kanada und Frankreich nach einem Impfstoff suchen. Das Unternehmen Microsoft warnt daher vor Hacker-Gruppen aus Nordkorea und Russland. Möglicherweise versuchen diese bald ihr Glück bei BioNTech und CureVac, um aus der Corona-Krise Kapital zu schlagen. (dh) HEIDELBERG24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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