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2G-Regel in Österreich gilt nun: Ungeimpften drohen hohe Strafen bei Verstößen

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Von: Markus Hofstetter

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In Österreich gilt nun die 2G-Regel. Ungeimpften, die dagegen verstoßen, drohen hohe Strafen in Freizeit und Job. Auch Betreiber und Arbeitgeber müssen aufpassen.

Wien - Auch in Österreich* grassiert das Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt im Landesdurchschnitt bei 592,3 pro 100.000 Einwohner (Stand 7. November). Die Behörden melden nun 8178 Corona-Neuinfektionen und 13 Todesfälle. 

Angesichts der dramatischen Situation hat die Regierung am Freitag (5. November) angekündigt, dass ab Montag, dem 8. November, die 2G-Regel gilt*. Das bedeutet, dass nur noch Geimpfte oder von Corona* Genesene Zutritt zu Restaurants, Veranstaltungen oder Hotels haben. Die Regel gilt auch für Dienstleister wie Friseurbetriebe, Massagesalons oder Nagelstudios. Am Arbeitsplatz und im Handel bleibt es allerdings bei der 3G-Regel.

Bei Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen drohen in Österreich hohe Strafen

Die Regierungsankündigung führte dazu, dass die Bürger am Wochenende die Impfstationen stürmten. Alleine am Samstag seien fast 32.000 Menschen geimpft worden, meldete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums. Dennoch haben bislang über ein Viertel der Menschen in Österreich ab zwölf Jahren noch kein Impfzertifikat.

Flagge Österreichs mit 2G und Coronavirus-Modellen
In Österreich werden Verstöße gegen die neue 2G-Regel hart bestraft. (Symbolbild) © Sascha Steinach/imago

Für Ungeimpfte wird es teuer werden, wenn sie sich nicht an die seit Montag geltende 2G-Regel halten. OE24 zitiert aus dem Strafenkatalog. Ein Gast oder Kunde, der ohne einen 2G-Nachweis in einem Kino, Wirtshaus oder in anderen Bereichen, in denen man geimpft oder genesen sein muss, erwischt wird, dem drohen Verwaltungsstrafen bis zu 500 Euro.

Aber auch die Betreiber werden in die Pflicht genommen. Denn sie müssen sich die entsprechenden Zertifikate zeigen lassen, bevor sie einen Gast oder Kunden einlassen. Betriebe, die es mit diesen Kontrollen nicht so genau nehmen, erwarten Geldstrafen bis zu 3600 Euro.

Hohe Strafen in Österreich: Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind auch betroffen

Am Arbeitsplatz gilt das gleiche Strafmaß. Arbeitnehmer zahlen bei Verstößen gegen die 3G-Regel bis zu 500 Euro. Auf die Arbeitgeber kommen bis zu 3600 Euro zu.

Etwas billiger ist es, wenn man sich nicht an die Maskenpflicht im Handel oder in öffentlichen Verkehrsmitteln hält. Menschen, die ohne Maske* erwischt werden, erwartet eine Strafe in Höhe von 90 Euro.  

Corona-Regeln in Österreich: Vermehrte Kontrollen sollen für Einhaltung sorgen

Wer nicht geimpft oder genesen ist, sollte sich an die 2G-Regel halten und nicht auf sein Glück vertrauen, nicht erwischt zu werden. Denn damit die strikten Corona-Maßnahmen auch eingehalten werden, sollen in Österreich künftig vermehrt Kontrollen in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen durchgeführt werden.

Auch in Bayern hohe Strafen bei Nichteinhaltung von Corona-Maßnahmen

Auch in Deutschland werden Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen geahndet. Die Höhe der Strafe ist dabei je nach Bundesland unterschiedlich. In Bayern beläuft sich das Bußgeld für das Nichteinhalten der Maskenpflicht auf 250 Euro. Bei mehrfachen Verstößen sind es sogar 500 Euro.

Ladenbetreibern, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal einen Mund-Nasen-Schutz trägt, droht eine Geldbuße von bis zu 5000 Euro. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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