Die größte Gefahr vor Schulen geht von „Elterntaxis“ aus.
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Die größte Gefahr vor Schulen geht von „Elterntaxis“ aus.

Mitfahrgelegenheiten als Abhilfe?

In der Corona-Pandemie gibt es vermehrt Elterntaxis - nun muss nach Lösungen gesucht werden

  • Simone Jung
    vonSimone Jung
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Die größte Gefahr vor Schulen geht von „Elterntaxis“ aus. Laut einer ADAC-Studie haben fast zwei Drittel der Schulen ein deutliches Problem damit. In Osthessen wird derweil nach Lösungen gesucht.

Osthessen - Parken an der Bushaltestelle oder Wenden auf dem Gehweg: Gestresste Eltern lösen vor Schulen regelmäßig Chaos aus, wenn sie ihre Kinder absetzen oder abholen. Viele ärgern sich über die sogenannten Elterntaxis. In der Corona-Pandemie hat sich der Alltag vieler Menschen aber verändert, was vor allem zum Ferienende deutlich wurde und auch mit dem Schulstart weiterhin Thema bleibt. Die Schulen reagieren mit Hygienekonzepten auf die Situation.

An der Fuldaer Winfriedschule seien, neben Mitfahrgelegenheiten, flexible Unterrichtszeiten in der ersten, sechsten und siebten Schulstunde eine Maßnahme, die für eine Entschärfung der Situation in der Corona-Pandemie sorgen solle*. Außerdem sei die Öffnungszeit der Schule auf 7 Uhr vorverlegt worden. „Wir werden nun in den kommenden Wochen beobachten, wie sich die Maßnahmen umsetzen lassen. Dann wird es eine erneute Umfrage unter den Eltern geben, um gegebenenfalls nachjustieren zu können“, sagt Schulleiterin Annette Albrecht. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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