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2G oder 2G-Plus: Diese Corona-Regeln gelten beim Friseurbesuch

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Von: Martina Lippl

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Neue Corona-Regeln für den Friseurbesuch? Kommen flächendeckend 2G-Regeln?
Neue Corona-Regeln für den Friseurbesuch? Kommen flächendeckend 2G-Regeln? © Vaclav Salek/imago

Bayern macht’s vor: Beim Friseur gilt bereits die 2G-Regel. Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen sich die Haare schneiden lassen. Werden die Corona-Regel jetzt für alle Bundesländer angepasst?

Update vom 2. Dezember, 15.55 Uhr: Der am Donnerstagvormittag abgehaltene Corona-Gipfel hat keine weiteren Einschränkungen für Friseur-Betriebe in Deutschland beschlossen. Friseure und andere körpernahe Dienstleister wurden in der Beschlussvorlage von Bund und Ländern und bei der abschließenden Pressekonferenz von Angela Merkel nicht erwähnt.

Da bestehende Beschlüsse, die nicht weiter verschärft wurden, weiter ihre Gültigkeit behalten, kann man davon ausgehen, dass sich an den Corona-Regeln und Maßnahmen für Friseure durch den Gipfel nichts ändert. Die bestehenden und vom Bundesland abhängigen Regelungen für Friseurbesuche bleiben also weiter erhalten (siehe Originalmeldung vom 30. November).

2G oder 2G-Plus: Diese Corona-Regeln gelten beim Friseurbesuch

Ursprungsmeldung vom 30. November 2021: München - Um die vierte Corona-Welle in Deutschland zu brechen, wächst der Druck auf die Politik. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, werden Stimmen nach einem Lockdown und härteren Maßnahmen laut. Das kann Folgen für Friseur, Nagelstudio oder Tätowierer, den sogenannten körpernahen Dienstleistungen haben. Ein Besuch beim Friseur könnte in Zukunft nur noch für vollständig Geimpfte oder Genesene möglich sein. In Bayern gilt die 2G-Regel für einen Friseurbesuch schon. In Nordrhein-Westfalen dagegen ist ein Haarschnitt noch unter 3G-Bedingungen möglich, in Baden-Württemberg ist der Zutritt nach Vorlage eines PCR-Tests erlaubt.

2G-Regeln für Friseurbesuch: Bayern Vorbild für einheitliche Corona-Maßnahmen?

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) beraten am Dienstagmittag mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder über die Corona-Lage. Ob Beschlüsse folgen ist zunächst noch unklar. Auch, ob es flächendeckend 2G für Friseurbesuchen vor Weihnachten geben soll, ist noch offen.

Friseur und Bartpflege für Ungeimpfte in Bayern verboten

Beim Friseurbesuch ist Bayern angesichts der dramatischen Corona-Lage ziemlich streng. Es gilt die 2G-Regel. Ein negativer PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest reichen nicht aus. Ungimpfte dürfen sich in Bayern nicht die Haare schneiden oder den Bart pflegen lassen. Die Corona-Regel gilt seit dem 24. November 2021 - jedoch nur bis zum 15. Dezember. Eine Verlängerung ist möglich. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 1000 dürfen Friseursalons doch weiter offen bleiben. Kunden als auch Friseure müssen in Bayern eine FFP2-Maske tragen. Der Mindestabstand sollte soweit möglich eingehalten werden. Es gilt eine Terminpflicht und die Hände müssen sich nach Betreten des Geschäfts desinfiziert werden. Ein zusätzlicher Test fürs Haarescheiden ist bislang nicht notwendig.

Allerdings gibt es Ausnahme für Ungeimpfte bei einem Friseurbesuch in Bayern:

Corona-Regeln: Wo gilt die 2G-Regel beim Friseurbesuch schon?

Um das dramatische Corona-Infektionsgeschehen zu bremsen, haben neben Bayern besonders betroffenen Bundesländer ihre Corona-Regeln für Friseurbesuche angepasst.

(ml)

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