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Schließungen, Beschränkungen, Lockdown: RKI veröffentlicht vor MPK Liste mit Radikal-Maßnahmen

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Von: Yasina Hipp

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt vor der Virus-Variante Omikron und fordert die schnelle Umsetzung einer Vielzahl an drastischen Maßnahmen.

Berlin - Kurz vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine ganze Liste an Maßnahmen zur Eindämmung des Virus veröffentlicht. Die sollen vor allem eine weitere rasante Ausbreitung der Virus-Variante Omikron verhindern. Der Blick ins Ausland, etwa nach Großbritannien oder Dänemark zeigt, welche Ausmaße die Ausbreitung von Omikron annehmen kann. Laut RKI könne es auch hier in Deutschland zu einer „Infektionswelle von bisher noch nicht beobachteter Dynamik“ kommen. Um dies noch verhindern zu können, zähle vor allem das „Verhalten der Bevölkerung an den Festtagen“. Deswegen fordert das Institut eine Umsetzung schärferer Maßnahmen und zwar ab sofort.

RKI: Lange Liste an scharfen Maßnahmen

Die größten Effekte versprechen sich die Experten durch „konsequente und flächendeckende Kontaktbeschränkungen“, zudem sollen die 2G- und -3G-Regelungen geschärft werden. Eine Reihe von strengeren Maßnahmen sollen laut RKI ab sofort umgesetzt und auch kontrolliert werden. An erster Stelle stehe die Reduktion von Kontakten sowie die Einhaltung der AHA+L-Regeln und Hygiene-Konzepte. Die Maskenpflicht soll ausgeweitet werden auch für Geimpfte und Genesene.

Für den Zugang zu Einrichtungen, Gottesdiensten und kulturellen Veranstaltungen soll 2G+ gelten. Geboosterte Menschen sind von der Testpflicht ausgenommen. Allerdings gilt: bei „Kontakt mit Risikogruppen sollten auch vollständig Geimpfte mit Auffrischimpfung immer einen zusätzlichen Test durchführen“. Die 2G-Regelung mit Maskenpflicht in Ladengeschäften und die 3G-Regelung für Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben bestehen. Weitere Punkte auf der Liste der radikalen Maßnahmen:

RKI: Weitere Entwicklungen abwarten

Diese Maßnahmen und Forderungen können nach weiteren Erkenntnisgewinnen zu Omikron regelmäßig aktualisiert und angepasst werden. Welche Maßnahmen die Politiker von Bund und Ländern aus der Liste des RKI übernehmen, wird sich nach dem Corona-Gipfel zeigen.

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