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RKI-Modellrechnung zeigt, wie viele Tote die Corona-Impfkampagne in Deutschland verhindert hat

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Die Impfungen haben tausende Tote in Deutschland verhindert.
Die Impfungen haben tausende Tote in Deutschland verhindert. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Impf-Kampagne in Deutschland hat laut dem RKI Tausende Todesopfer und noch deutlich mehr Hospitalisierungen verhindert.

Berlin - Eine neue Modellrechnung des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigt, wie viele Todesfälle die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland verhindert hat. „Unsere hier präsentierten Daten belegen den überragenden Nutzen der Covid-19-Impfung bereits in den ersten 6,5 Monaten der Impfkampagne in Deutschland 2021“, schreiben die Autoren der am Freitag veröffentlichten Analyse.

Corona-Impfung: Fast 40.000 Tote und über 76.000 Krankenhauseinweisungen verhindert

Daraus ergebe sich, dass im Verlauf der dritten Corona-Welle geschätzt 38.300 Todesfälle verhindert wurden. Aber nicht nur zahlreiche Tote wurden verhindert. So konnten über 706.000 neue Meldefälle abgewendet werden, mehr als 76.600 Personen wären ohne die Impfung in den Krankenhäusern gelandet, davon knapp 20.000 auf Intensivstationen.

„Diese hohe Effektivität der Covid-19-Impfkampagne verdeutlicht eindrucksvoll, dass Impfungen den Weg aus der Pandemie ebnen“, schreibt das RKI. Derzeit stehe Deutschland am Anfang einer vierten Welle. Um deren Ausmaß so gering wie möglich zu halten, sei es nötig, den Anteil der geimpften Bevölkerung schnellstmöglich zu erhöhen.

RKI-Modellrechnung zur Impf-Kampagne: Gewisse Unsicherheiten eingeflossen

Für die Analyse modellierten Fachleute ein Szenario mit Impfkampagne und eines ohne. Die tatsächlichen Meldefälle wichen daher von den durch das Modell berechneten Fällen ab, hieß es. Das RKI weist zudem darauf hin, dass verschiedene Parameter und Annahmen mit gewissen Unsicherheiten eingeflossen seien. Es geht zum Beispiel um Effekte der Priorisierung. Angenommen wurde auch, dass alle verfügbaren Impfstoffe ohne Zeitverzug eingesetzt werden. „Zudem wurde angenommen, dass ohne die Impfkampagne außer den bestehenden nicht-pharmakologischen Maßnahmen keine weiteren Maßnahmen getroffen worden wären“, schränkt das RKI ein. (dpa)

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