Covid-19 erklärt

Coronavirus: Fakten über Inkubationszeit, Ansteckungsgefahr und Symptome - Covid-19 erklärt

  • Patrick Freiwah
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Der Coronavirus Sars-CoV-2 hat sich längst zu einer globalen Krise ausgebreitet. Viele Menschen haben Sorge, kein Winkel der Welt scheint sicher zu sein. Womit haben wir es eigentlich zu tun?

  • Seit Ende 2019 breitet sich das Coronavirus aus, als Erstes wurde es in China entdeckt.
  • Coronaviren sind eine Familie von Erregern, zu der auch Sars gehört.
  • Die Krankheitswelle wurde von der WHO zu einer Pandemie heraufgestuft.

Schlagzeilen über Hamsterkäufe, Atemmasken, Quarantäne: Der neuartige Coronavirus hat sich in unseren Alltag gebrannt und stetig wird man mit Wasserstandsmeldungen, Statistiken und dramatischen Entwicklungen konfrontiert. In Verbindung mit bedrohlichen Bildern macht das vielen Menschen Angst. Was hat es mit dem Virus, der die Bezeichnung Sars-CoV-2 trägt, auf sich? 

Coronavirus ist nur der Oberbegriff für den Erreger

Weltweit gibt es mittlerweile weit mehr als 4 Millionen Infizierte und mehr als 300.000 Todesfälle (Stand: 15. Mai 2020), die auf das Konto des neuen Coronavirus gehen. Dass die Dunkelziffer noch wesentlich höher ist, gilt als wahrscheinlich.

Was ist der bzw. das Coronavirus? Hierbei handelt es sich um eine Familie diverser Erreger, welche dem Oberbegriff Corona zugeordnet werden. 

Die Erkrankung, mit der es die Infizierten zu tun haben, trägt die Bezeichnung Covid-19 - eine Lungenkrankheit, die Fieber, trockenen Husten und Atemprobleme mit sich bringt. 

Hoch ist die Gefahr besonders für immunschwache Menschen. Was die Inkubationszeit betrifft, beträgt diese laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchschnittlich fünf bis sechs Tage. Maximal wird von einem Zeitraum bis zu 14 Tagen ausgegangen.

Vielen Menschen macht der neuartige Coronavirus Angst. Womit haben wir es genau zu tun?

Im Jahr 2002 gab es schon einmal ein weltweites Coronavirus-Problem: Die Sars-Pandemie entstand durch einen Virenstamm der gleichen Gattung. Der aktuelle Virus trägt die Bezeichnung Sars-CoV-2 und wurde mittlerweile als Pandemie eingestuft.

Coronavirus Sars-CoV-2: Epidemie oder Pandemie?

Wo liegt eigentlich der Unterschied? Als Pandemie wird das Auftreten eines neuen Erregers bezeichnet, der sich leicht von Mensch zu Mensch ausbreitet und das über den gesamten Globus. Die vorherige Einstufung des Coronavirus  als Epidemie datiert vom 24. Februar - und bezog sich „nur“ auf unkontrollierte Krankheitsfälle, die zeitlich und regional begrenzt sind. Angesichts der jüngsten Entwicklungen war es äußerst wahrscheinlich, dass aus der Viruserkrankung eine Pandemie und globale Gesundheitskrise wird.

Die wichtigste Botschaft hinsichtlich einer Ansteckungsgefahr: Für den Einzelnen ist das Virus in der Regel relativ harmlos. Menschen sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen verinnerlichen und berücksichtigen. Denn die Erreger werden beim Husten und Niesen übertragen. 

Die meisten Infektionen verlaufen mild, ein Großteil der Betroffenen hat kaum Symptome oder ist nach einigen Tagen wieder geheilt.

Umgang mit Coronavirus: Kindern keine Panik machen

Auch die Frage, wie man Kindern dieThematik Coronavirus näherbringt, ist von Bedeutung: Ganz Schweigen oder gar ausweichend antworten? Sollten Eltern lieber nicht machen, raten Experten. Denn solch ein Verhalten macht es eigentlich nur schlimmer: Wenn Erwachsene selbst verunsichert sind, überträgt sich das in der Regel auf den Nachwuchs. Klar, dass Kinder dann diffuse Ängste entwickeln.

Lesen Sie auch: Könnte es sein, dass private Kliniken keine Corona-Patienten aufnehmen?

Wann sollte eine Untersuchung durchgeführt werden?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zu einer genauen Untersuchung auf eine Infektion durch SARS-CoV-2, wenn:

1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere mit oder ohne Fieber oder Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und Kontakt mit einem bestätigten Fall mit COVID-19 hatten.

2. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere mit oder ohne Fieber und Aufenthalt in einem Risikogebiet waren.

PF

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Center for Disease Control

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