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Corona-Test sollen wieder kostenlos werden: Spahn verwirklicht Ampel-Pläne - doch es gibt Änderungen

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Von: Marc Dimitriu

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Corona-Tests sollen wieder kostenlos werden.
Corona-Tests sollen wieder kostenlos werden. © Tom Weller/dpa

Die Corona-Lage wird immer dramatischer. Nachdem die Ampel eine Rückkehr zu kostenlosen Tests gefordert hatte, tut sich nun auch was bei der Regierung.

Berlin - Obwohl am 25. November die epidemische Lage von nationaler Tragweite ausläuft, sollen auch künftig Corona-Eindämmungsmaßnahmen möglich sein. Denn die Corona-Lage eskaliert immer mehr. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht fast täglich neue Höchststande.

Corona-Lage eskaliert: Ampel-Parteien bringen Pläne in Bundestag ein

Am heutigen Donnerstag, den 11. November, werden die Corona-Pläne der Ampel-Parteien erstmals im Bundestag beraten. Einige der einzelnen Vorhaben sind noch nicht im jetzigen Gesetzentwurf enthalten und sollen noch eingearbeitet werden. Dabei stehen noch nicht alle Details fest.

Ein wichtiger Teil zur Bekämpfung der Pandemie ist eine Rückkehr zu kostenlosen Corona-Tests. Die sogenannten Bürgertests muss man seit dem 11. Oktober aus eigener Tasche bezahlen. Das soll sich in der kommenden Woche wieder ändern. Dann soll eine entsprechende Verordnung des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) in Kraft treten. Auch SPD, Grüne und FDP hatten sich für diesen Schritt ausgesprochen.

Corona: Rückkehr zu kostenlosen Tests - Bürger haben Anspruch auf einen Test pro Woche

Den Plänen zufolge sollten künftig alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal pro Woche wieder Anspruch auf einen kostenlosen Test erhalten, berichteten die Funke-Zeitungen. Kostenlose Tests seien insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass sich auch geimpfte Personen mit dem Coronavirus infizieren könnten „und damit eine Gefährdung insbesondere für vulnerable Personengruppen darstellen“, hieß es den Angaben zufolge in der Verordnung. Mit der Wiedereinführung des Angebots für asymptomatische Personen werde sichergestellt, dass alle „bei Bedarf vorhandene Testmöglichkeiten in Anspruch nehmen können“.

Dienstleister, die derzeit Testungen vornehmen, sollen den Angaben zufolge ihre Tätigkeit aber fortsetzen können. Es sollten aber anders als früher nur noch Sanitätshäuser oder Drogerien beauftragt werden. Eine Beauftragung weiterer Anbieter solle nicht mehr möglich sein. Hintergrund sei, dass eine erneute unkontrollierte Entstehung von Teststationen verhindert werden soll. Die neue Verordnung soll bis Ende März 2022 gelten. (md mit dpa und AFP)

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