News aus dem Freistaat im Ticker

Corona in Bayern: 50 Verdachtsfälle auf Spargelhof - Überraschung bei Fallzahlen in München

  • Marion Neumann
    vonMarion Neumann
    schließen

In Bayern treten in der Corona-Krise verschiedene Lockerungen in Kraft. Währenddessen sorgt ein Infektionsausbruch unter Erntehelfern auf einem Spargelhof für Aufsehen.

  • Nach den vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder verkündeten Lockerungen der Corona-Maßnahmen kehrt im Freistaat ein wenig Normalität zurück. 
  • Für Aufsehen sorgten aktuell allerdings Infektionsfälle von Erntehelfern auf einem Spargelhof in Bayern.
  • Alle weiteren Entwicklungen in Bayern, die die Corona-Krise betreffen, lesen Sie hier im Ticker.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus*. Außerdem sehen Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte*. Das Wichtigste zum Thema gibt es auch auf unserer brandneuen Facebook-Seite Corona News

Update, 3. Juni: Dieser Ticker ist nun beendet. Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie in unserem neuen Corona-Ticker für Bayern* nach.

Update von 10.40 Uhr: Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist durch die Corona-Krise deutlich gestiegen. Im Mai waren 290 580 Menschen ohne Job gemeldet und damit 6,9 Prozent mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 44,4 Prozent, wie die bayerische Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,8 Prozent - dem höchsten Wert für einen Mai seit zehn Jahren. „Trotz der Lockerungen der Beschränkungen steht die bayerische Wirtschaft noch vor großen Herausforderungen“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart.

Coronavirus in Bayern: Das bayerische Kabinett tagt erneut - Thema ist auch, wie eine Rückkehr zum normalen Schulunterricht nach den Ferien aussehen könnte.

Update vom 3. Juni, 10.33 Uhr: Die Corona-Krise bringt auch einige Kuriositäten mit sich. So wie ein Fund aus München, der viele Klischees der bayerischen Landeshauptstadt bestätigt.

Update von 15.55 Uhr: In Bayern sind inzwischen 47.298 Menschen positiv auf das Coronavirus* getestet worden. Gestorben sind bisher 2472 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am heutigen Dienstag (2. Juni, Stand 10 Uhr) mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei 43.140 Menschen.

Die bayerische Landeshauptstadt München wurde am heutigen Dienstag nur ein neuer Corona-Fall bestätigt. Insgesamt wurden in München bislang insgesamt 6.894 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.863 Personen, die bereits genesen sind, sowie 213 Todesfälle. Der heutigen Zahl der Neu-Infizierten nach ist man in München kurz davor, das große Zahl von null Neu-Infektionen zu erreichen. Die Zahlen können jedoch täglich schwanken und zeigen selten einen klaren Trend auf.

Update vom 2. Juni, 12 Uhr: Detailliert listet das Robert-Koch-Institut mittlerweile die Corona-Toten in Deutschland auf. Die Zahlen liefern klare Erkenntnisse zur Coronavirus-Pandemie.

Coronavirus in Bayern: 50 Erntehelfer auf Spargelhof nach Infektions-Alarm in Quarantäne

Erstmeldung vom 2. Juni, 11.30 Uhr:

Aichach - Nachdem am Pfingstwochenende zwei Erntehelfer auf einem Spargelhof im Landkreis Aichach-Friedberg positiv auf das Coronavirus* getestet wurden, befinden sich 50 weitere Erntehelfer nun in Quarantäne

Coronavirus in Bayern: In Feuchtwangen riefen Patienten einer Arztpraxis die Polizei. Grund: Der Mediziner und sein Personal trugen keine Masken.*

Coronavirus in Bayern: Infektions-Alarm auf Spargelhof - 50 Erntehelfer in Quarantäne

„Die beiden Infizierten wurden isoliert, einer davon ist aktuell im Krankenhaus“, sagte ein Sprecher des Landratsamts Aichach-Friedberg am Dienstag (2. Juni). „Die 50 Kontaktpersonen werden im Laufe der Woche alle auf das Virus getestet. Sofortige Tests machen meist keinen Sinn, da der Erreger dann oft noch nicht nachgewiesen werden kann.“

Das Gesundheitsamt steht laut Sprecher eng mit dem betroffenen Spargelhof in Kontakt. „Da der Betreiber bereits im Vorfeld Abläufe für einen solchen Fall festgelegt hat, läuft die Zusammenarbeit sehr gut und die Isolierten werden gut versorgt“, heißt es vom Gesundheitsamt.

Für Bayern werden weitere Corona-Lockerungen verkündet. Das sickerte nach Beratungen bereits durch. Hubert Aiwanger sorgte derweil für Unmut - auch bei Markus Söder.

Corona-Regeln in Bayern: Lockerungen treten ab Juni in Kraft - Für Gastronomie, Freibäder und Kultur

Trotz solcher Meldungen kehrt in Bayern nach den Lockerungen, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor Pfingsten verkündet hatte, Stück für Stück ein wenig Normalität zurück. Zwar ist der Kampf gegen das Coronavirus* noch nicht vorüber. Auch die Maskenpflicht* wird die Menschen im Freistaat wohl noch längere Zeit begleiten - in der BR-Sendung "Jetzt red I" zeigte Markus Söder einen extremen Weg für Bayern* auf.

Neue Regeln für Bayern, mit denen das gesellschaftliche Leben wieder ein Stück weiter hochgefahren werden soll, gelten ab dem kommenden Montag (8. Juni). Freibäder sollen dann wieder geöffnet werden - ebenso wie Tanzstudios und Fitnessstudios. Neuigkeiten gibt es Mitte Juni auch aus dem Kulturbereich: Theater und Kinos dürfen unter strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften ab dem 15. Juni wieder den Betrieb aufnehmen. Unter bestimmten Auflagen werden dann auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen wieder möglich sein.

Bereits umgesetzt wurden neue Richtlinien für die Gastronomie*. Seit dem 2. Juni dürfen Betriebe wieder bis 22 Uhr geöffnet haben.

nema

Weitere Nachrichten für Bayern lesen Sie aktuell immer hier.

Ist Ministerpräsident Markus Söder auf dem Weg zum Kanzlerkandidaten* der Union. Der CSU-Chef legt sich auf jeden Fall nicht mehr auf Bayern fest.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Peter Kneffel

Auch interessant

Kommentare