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Neue Corona-Erkenntnisse machen große Sorgen: Briten-Mutation B.1.1.7 doch tödlicher? 

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Von: Patrick Mayer

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Wegen der britischen Corona-Mutation B.1.1.7 im Fokus: das englische London.
Wegen der britischen Corona-Mutation B.1.1.7 im Fokus: das englische London. © IMAGO / Cavan Images

Die britische Corona-Mutante B.1.1.7 soll neuen Erkenntnissen zufolge vermehrt zu starken Krankheitsverläufen führen und das Risiko von Covid-19-Toten steigern.

München/London - Wie gefährlich sind die Mutationen des heimtückischen Coronavirus. Diese Frage treibt viele Virologen, andere medizinische Experten und Politiker landauf landab in der Corona-Krise tagtäglich um.

Coronavirus: Ist die Corona-Mutation B.1.1.7 aus Großbritannien doch gefährlicher und tödlicher?

Dass die Mutanten gebietsweise für eine höhere 7-Tage-Inzidenz (und damit vor allem verhältnismäßig mehr Ansteckungen) sorgen, gilt laut Politik als erwiesen. Doch: Sind die Mutanten auch tödlicher?

Dieser Frage gingen jetzt Forscher in Großbritannien mit Blick auf die sogenannte britische Corona-Mutation B.1.1.7 nach. Und: Ihre Ergebnisse alarmieren deutlich.

Das berichtet die Bild und verweist auf entsprechende durch die britische Regierung veröffentlichte Ergebnisse. Demnach soll die Briten-Mutation das Risiko, im Krankenhaus wegen schwerer Verläufe behandelt werden zu müssen - oder sogar an einer Infektion zu sterben - um 40 bis 60 Prozent erhöhen.

Corona-Mutation B.1.1.7 aus Großbritannien: Virus-Mutante kommt wohl leichter in menschliche Zellen

Wissenschaftliche Berater der Regierung von Premier Boris Johnson und Forscher hätten zuvor mehrere Studien über schwere Krankheitsverläufe ausgewertet, hieß es weiter.

Die Ursachenforschung laufe demnach noch. Eine erste Erklärung gebe es aber schon - vereinfacht: Die Virus-Mutation könne leichter in menschliche Zellen eindringen und dadurch schneller für eine höhere Viruslast sorgen, wird erklärt.

Corona-Mutation B.1.1.7 aus Großbritannien: Studien aus England und Schottland zeigen schwerere Verläufe

Die Bild berichtet zudem: Studien der staatlichen Gesundheitsbehörde Public Health England und der Public Health Scotland kämen ebenfalls zu einer erhöhten Sterblichkeit durch die Corona-Variante B.1.1.7. In Deutschland laufen derweil die Bemühungen auf Hochtouren, die Ausbreitung der Mutation einzudämmen. (pm)

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