Menschen sitzen nachmittags auf der hohen Kaimauer am Main in Frankfurt und lassen ihre Beine baumeln.
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Die Temperaturen steigen, doch das Coronavirus verbreitet sich auch weiterhin.

Zwei neue Maßnahmen

Corona-Zahlen steigen: Großstadt überrascht mit drastischem Schritt - und trifft damit besonders gebeutelte Gruppe

Das Coronavirus breitet sich weiter aus, eine Großstadt in Deutschland versucht die Pandemie nun mit gleich zwei drastischen Maßnahmen einzudämmen.

Köln - Das Coronavirus breitet sich weiter in Deutschland und der Welt aus, unzählige Maßnahmen sollen global die Pandemie eindämmen. Seit die Corona-Krise auch in Deutschland über den Winter wieder an Fahrt aufgenommen hat, ändern sich viele Corona-Regeln regelmäßig. Eine Großstadt in Deutschland führt nun jedoch eine bislang unbekannte Maßnahme ein, vermutlich zum Unverständnis vieler Bürger. Und auch Hamburg führt aktuell eine Corona-Regel ein, die für viel Unverständnis sorgt.

Corona in Deutschland: Großstadt überrascht mit drastischer Maßnahme

In den vergangenen Monaten musste sich ganz Deutschland durch den Lockdown kämpfen, die steigenden Corona-Zahlen ließen für die Politik und Experten keinen anderen Weg zu. Obwohl die Inzidenzen und die täglichen Infektionszahlen im Februar endlich gesunken waren, dürften vor allem die Mutationen nun wieder für einen Aufschwung sorgen. In den vergangenen Tagen meldete das Robert Koch-Institut auch prompt einen leichten Zuwachs der Zahlen. Um eine dritte Welle, wie sie für viele Experten unausweichlich zu sein scheint, zu verhindern, beratschlagen Experten und vor allem die Politik über die kommenden Wochen.

Corona in Deutschland: Menschen strömen ins Freie - Maskenpflicht in Parks in Köln eingeführt

Vor allem das schöne Wetter und die frühlingshaften Temperaturen sorgen aktuell wieder dafür, dass viele Menschen nach dem harten Lockdown-Winter Erholung in der Natur suchen. Um Menschenansammlungen in Innenstädten zu vermeiden, hat die Stadt Köln nun eine eindeutige Corona-Maßnahme auf den Weg gebracht. So dürfe seit diesem Donnerstag, 25. Februar 2021, keine Straßenkunst mehr ausgeführt werden.

Von dem Verbot betroffen sind unter anderem alle Fußgängerzonen im Stadtbezirk Innenstadt, Rheingarten, am Rheinboulevard und auf der Hohenzollernbrücke. An genau diesen Orten tummelten sich nämlich bereits am vergangenen Wochenende viele Bürger, die die langersehnten Frühlingstemperaturen genossen hatten. Von montags bis Donnerstag zwischen 15 und 22 Uhr, sowie freitags bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 22 Uhr dürfen ab sofort keine Künste mehr dargestellt werden. Darunter zählen unter anderem auch Straßenmusiker. Damit dürfte die Stadt Köln die Kultur-Branche treffen, die seit knapp einem Jahr besonders unter der Krise leidet.

Corona in Deutschland: Stadt Köln führt gleich zwei Maßnahmen ein

Ebenfalls am Donnerstag war auch eine weitere Corona-Maßnahme der Stadt Köln in Kraft getreten. Nun herrsche auch an ausgewiesenen Orten in Parks eine Maskenpflicht. Darunter zählen unter anderem der Stadtgarten, der Jugendpark, der Volksgarten und der Aachener Weiher.

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