Schweizer Kanton ruft Notstand aus

Coronavirus in Italien : Mutmaßlicher Mörder auf der Flucht - Land schließt mit zwei Ausnahmen alle Geschäfte

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Ganz Europa kämpft gegen das Coronavirus. Besonders in Italien ist die Lage sehr ernst. Doch auch andere Nationen greifen zu drastischen Maßnahmen.

  • In Europa breitet sich das Coronavirus Sars-CoV-2* aus.
  • Coronavirus: Besonders Italien ist heftig von Covid-19 betroffen.
  • In dem Land gibt es mittlerweile über 12.000 Infizierte und über 800 Tote.

Dieser News-Ticker ist beendet - alle aktuellen Informationen zur Corona-Krise in Italien finden Sie hier.

Update vom 12. März 2020, 9.41 Uhr: Neben Italien will nun auch die Schweiz im Kampf gegen die Coronavirus-Ausbreitung das öffentliche Leben landesweit weiter einschränken. Das sagte Daniel Koch, der Leiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten beim schweizerischen Bundesamt für Gesundheit, am Donnerstag im Rundfunk. 

Coronavirus: Auch in der Schweiz starke Einschränkungen

„Der Rest der Schweiz wird sicher auch das machen, was jetzt im Tessin geschieht“, kündigte Koch an. In dem stark betroffenen Kanton an der Grenze zu Italien war am Mittwoch der Notstand ausgerufen worden. Sämtliche Kinos, Theater, Schwimmbäder, Clubs und Sporteinrichtungen wurden geschlossen und nur noch 50 Menschen dürfen sich zusammen in Hotels oder Sälen aufhalten. Grundschulen blieben zwar geöffnet, um kleinere Kinder zu betreuen, die meisten Bildungseinrichtungen für ältere wurden jedoch geschlossen. Ebenso mehrere Grenzübergänge nach Italien. Die Bestimmungen sollen dort vorerst bis Ende März gelten.

Update vom 11. März 2020, 22.05 Uhr: Italien ordnet weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus an und schließt Bars und Restaurants sowie fast alle Geschäfte. Nur Supermärkte und Apotheken seien weiter geöffnet, erklärte Premierminister Giuseppe Conte. Alle nicht notwendigen Geschäftsaktivitäten müssten eingestellt werden.

Coronavirus: Mutmaßlicher Mörder in Italien auf der Flucht - Dänemark schließt Schulen und Kitas

Update vom 11. März 2020, 21.58 Uhr: Dänemark schließt aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ab Montag für zwei Wochen alle öffentlichen Schulen und Kindertagesstätten. Alle Schüler und Studenten werden ab Freitag vorläufig für zwei Wochen nach Hause geschickt, dasselbe gilt für nicht zwingend benötigte Mitarbeiter im öffentlichen Sektor. Für die Altenpflege, den Gesundheitssektor und die Polizei gelte das nicht, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen, nachdem sich die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Dänemark seit Wochenbeginn auf 514 mehr als verzehnfacht hatte. Auch Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen.

Update vom 11. März 2020, 20.46 Uhr: Nach den gewaltsamen Protesten gegen Coronavirus-Maßnahmen in italienischen Gefängnissen fahndet Italiens Polizei nach zehn flüchtigen Häftlingen. Die Ausbrecher gehörten zu einer Gruppe von 72 Häftlingen, die am Montag aus einem Gefängnis nahe der süditalienischen Stadt Foggia entkommen seien, teilte das italienische Justizministerium am Mittwoch mit. Unter ihnen befindet sich demnach ein mutmaßlicher Mörder sowie mehrere Männer mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen.

Um Häftlinge vor Infektionen zu schützen, hatten die Behörden zuletzt Besuche im Gefängnis verboten und Freigänge eingeschränkt. Die Maßnahmen stießen auf vehementen Widerstand. In mehr als 20 Gefängnissen in Italien - unter anderem in Rom, Mailand, Neapel und Bari - rebellierten seit Sonntag mehr als 6000 Gefangene.

13 Häftlinge kamen dabei laut Justizministerium ums Leben. Die meisten von ihnen starben demnach an einer Überdosis, nachdem sie die Krankenstationen der Gefängnisse überfallen hatten. Rund 40 Gefängniswachen wurden bei den Ausschreitungen verletzt.

Update vom 11. März 2020, 18.51 Uhr: In Italien wurden bislang 12.462 Nachweise des Virus gemeldet, knapp 2300 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. So einen hohen Anstieg hatte es bisher noch nicht gegeben - was allerdings auch mit fehlenden Daten vom Vortag zu tun hat. Die Zahl der Toten stieg von 631 auf 827.

Update vom 11. März 2020, 18.26 Uhr: Der an Italien grenzende Schweizer Kanton Tessin hat wegen der hohen Zahl an Coronavirus-Infektionen den Notstand ausgerufen. Damit verbunden sind Maßnahmen, die das öffentliche Leben einschränken und die vorerst bis Ende März gelten sollen, wie die Regierung mitteilte. Neben der Schließung von neun kleineren Grenzübergängen mit Italien werden auch Schulen und Ausbildungsstätten geschlossen, die über die obligatorische Schulzeit hinaus gehen. Grundschulen bleiben vorerst geöffnet. Auch Kinos, Clubs und Skigebiete werden geschlossen. Zahlreiche Schweizer Politiker haben die völlige Schließung der Grenzen gefordert. Nur noch dringend benötigtes Personal soll aus Italien einreisen können. Das lehnen die Behörden bislang ab.

Update vom 11. März 2020, 13.58 Uhr: In Italien ist die Lombardei besonders stark von der Coronavirus-Epidemie betroffen. Der Regionalpräsident Attilio Fontana fordert jetzt die Regierung in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera auf, die Maßnahmen weiter zu verschärfen. „Wenn die Epidemie sich weiter in dem Tempo ausbreitet, hält das (Gesundheits-)System das nicht lange aus“, so Fontana gegenüber dem Corriere della Sera.

Der Regionalpräsident hatte schon vor dem Interview gefordert, alle Produktions-, Handels- und Verkehrsaktivitäten in der Lombardei auszusetzen - mit Ausnahme der Produktion und Verteilung von Lebensmitteln und Medikamenten.

Das Nachbarland Schweiz hat jetzt neun Grenzübergänge zu Italien geschlossen.

Coronavirus in Italien: Österreich stellt Zugverkehr von und nach Italien ein

Update vom 11. März 2020, 11.03 Uhr: Angesichts der weiterhin brisanten Lage in Italien stellt Österreich nun den Personen-Zugverkehr von und nach Italien über die österreichische Grenze ein. „Wir folgen den Anweisungen der Behörden“, sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Mittwoch. Nicht betroffen sei der Güterverkehr. Als vorläufig letzter Zug habe am Vormittag ein Eurocity aus Italien in Richtung Innsbruck und München die Grenze passiert.

Lesen Sie auch: Das Coronavirus hat auch den oberbayerischen Landkreis Freising erreicht. Mittlerweile gibt es über 50 Infizierte. Alle Infos hier im Coronavirus-Ticker.

Coronavirus in Italien - Österreich will Grenzkontrollen am Mittwoch starten

Die im Kampf gegen das Coronavirus von Österreich angekündigten Kontrollen des Autoverkehrs an der Grenze zu Italien sollten am Mittwoch beginnen. Am Vormittag liefen die „aufwendigen Vorbereitungen“, sagte der österreichische Polizeisprecher Stefan Eder der Deutschen Presse-Agentur.

Für die Kontrollen seien „bauliche Maßnahmen“ erforderlich, unter anderem müssten Leitplanken abmontiert werden. Zudem sei zu klären, wohin die Fahrzeuge jeweils geleitet werden und wie genau mit zu erwartenden Staus umgegangen wird. Eine genaue Startzeit für die Kontrollen nannte er nicht.

In Italien sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge bislang knapp 10.150 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. In Österreich beläuft sich diese Zahl aktuell auf 182 Fälle (Stand: 11. März 2020, 10 Uhr). Eine interaktive Karte zeigt die weltweite Ausbreitung von Covid-19 in Echtzeit.  

Lesen Sie auch: Das Coronavirus hat Europa fest im Griff. Auch in Deutschland wächst die Angst vor einer Infektion. Auch in Schwimmbädern? In Bezug auf das Coronavirus reagiert die Therme Erding gelassen.

Coronavirus: Italien vermeldet mehr als 150 weitere Todesfälle - Zahl der Infizierten erreicht neue Dimension

Update, 19.10 Uhr: Die italienischen Behörden veröffentlichten am Dienstag neue Zahlen zum Coronavirus. Demzufolge wurden weitere 168 Todesfälle offiziell vermeldet, die Gesamtzahl stieg auf 631 Todesopfer. Die Zahl der Infizierten erreichte ebenfalls neue Ausmaße, mehr als 10.100 Personen sollen sich innerhalb der vergangenen zwei Wochen infiziert haben. 

Die Anzahl der auf Intensivstationen untergebrachten Infizierten beläuft sich nun laut der Behörden auf 877, zuvor waren es 144. Laut der Nachrichtenagentur AFP erhöhte sich damit die Anzahl der Toten außerhalb Chinas um 1115.

Coronavirus: Mehrere Airlines fliegen Italien nicht an - Billigflieger mit drastischer Maßnahme

Update, 19.00 Uhr: Die französische Fluggesellschaft Air France hat alle Flüge nach Italien ab dem 14. März gestrichen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Maßnahme der Airline gilt vorerst bis zum 3. April. Jedoch werde bis zum 14. März noch ein Flug pro Tag zu jeden italienischen Reiseziel durchgeführt werden können. Der Flugplan passe sich der Anfrage an, ließ das Unternhemen mitteilen. Derzeit hat Italien nach China die höchste Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Toten.

Auch die Billig-Airlines Ryanair und Easyjet gaben bekannt, ihr Flugprogramm mach Italien ausnahmslos zu streichen. Berits am vergangenen Mittwoch waren die italienischen Ryanair-Inlandsflüge gecancelled worden. Bis zum 8. April gilt die Schutzmaßnehme von Ryanair. Bei Easyjet werden alle Flugverbindungen von sowie nach Italien bis zum 3. April gestrichen, doch können Passagiere, die aus wichtigen Gründen anch Italien reisen, Notfallflüge der Airline in Anspruch nehmen. 

British Airways hatte zuvor alle Flüge von und nach Italien gestrichen, beschränkte die Aktion jedoch lediglich auf den Dienstag, wie es genau weiter geht, ist unbekannt. Die britische Airline wolle nun die Buchungsänderungen lockern.

Coronavirus: Vatikan sperrt nach Museen und Kapelle auch den Petersplatz

Update, 14.43 Uhr: Der Vatikan hat zum Schutz vor der Coronavirus-Welle am Dienstag den Petersplatz in Rom für die Öffentlichkeit gesperrt. Das teilte das Pressebüro des Kirchenstaates am Dienstag mit. Die Schließung gelte zunächst bis zum 3. April. Das ist auch das Datum, bis zu dem die italienische Regierung die Bewegungsfreiheit im ganzen Land eingeschränkt hat, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Bereits vorher hatte der Vatikan seine Museen und damit die vielbesuchte Sixtinische Kapelle geschlossen, wie der Kirchenstaat am Sonntag mitteilte. Das traditionelle Angelus-Gebet von Papst Franziskus wurde nur per Video auf den Petersplatz übertragen - normalerweise steht der Papst dabei am Fenster des Apostolischen Palastes und spricht es direkt zu der Menschenmenge.

Coronavirus: Italien riegelt sich komplett ab - Österreich zieht Konsequenzen

Update, 13.21 Uhr: Die Fluggesellschaft British Airways hat am Dienstag alle Flüge von und nach Italien gestrichen. Die Maßnahme gelte vorerst nur für einen Tag, wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft mitteilte. Ob auch in den kommenden Tagen und Wochen Verbindungen gestrichen werden, konnte sie zunächst nicht sagen. Italien hatte zuvor wegen der Ausbreitung des Coronavirus* Sperrungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit auf das ganze Land ausgeweitet.

British Airways kündigte an, seine Regeln für Buchungsänderungen für Italienflüge zu lockern. Kunden, die einen Flug bis einschließlich 4. April von oder nach Italien gebucht hätten, könnten ihre Flüge entweder auf einen späteren Zeitpunkt umbuchen, nach Zürich oder Genf fliegen oder den Flugpreis erstattet bekommen.

Update, 10.10 Uhr: Wie das Robert-Koch-Institut am Vormittag erklärt, wird nun ganz Italien zum Risikogebiet erklärt. Die Zahl der weltweiten Fälle nehme demnach weiter zu. 

Österreich ergreift im Kampf gegen das Coronavirus drastische Maßnahmen. Nach einer Reisewarnung für ganz Italien will die Regierung die Einreise aus dem Nachbarland weitgehend stoppen.

Update, 9.50 Uhr: Österreich hat im Kampf gegen das neue Coronavirus* eine Reisewarnung für das gesamte italienische Staatsgebiet ausgesprochen. Die Sicherheitsstufe wurde auf die höchste Stufe gesetzt. „Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt, nach Österreich zurückzukehren. Vor Reisen wird gewarnt“, hieß es am Dienstag auf der Homepage des österreichischen Außenministeriums. „Reisenden in den betroffenen Regionen wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu vermeiden, den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und die hygienischen Vorsichtsmaßnahmen strikt einzuhalten.“

Update vom 10. März 2020, 8.26 Uhr: In Italien sollen wegen der Coronavirus-Ausbreitung die rund 60 Millionen Einwohner seit Dienstag möglichst zu Hause bleiben. Die Regierung in Rom hatte am Montagabend die zuvor im Norden des Landes verhängten Sperrungen auf das ganze Land ausgedehnt. Die Menschen dürfen nach den neuen Regeln nur aus wenigen Gründen ihr Haus verlassen. Als Ausnahmen gelten Einkaufen, wenn man zur Arbeit muss, Arztbesuche oder die Hilfe alter oder kranker Verwandter. Das Besuchen von Freunden oder Spaziergänge in anderen Orten sind untersagt. Kinos und Theater sind landesweit geschlossen. Läden, Bars und Restaurants haben nur eingeschränkt geöffnet.

Es gebe keine Zeit zu verlieren, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sagte Premierminister Giuseppe Conte am Montagabend. Internationale Zug- und Flugverbindungen sowie der öffentliche Nahverkehr sollen aber nicht gestoppt werden.

Corona-Epidemie in Italien: Conte riegelt das Land ab - Reisefreiheit außer Kraft gesetzt

Update vom 9. März 2020, 21.56 Uhr: In Italien hat Premierminister Giuseppe Conte die Reisefreiheit außer Kraft gesetzt. Am Montagabend kündigte er an, dass lediglich wenige Ausnahmen zugelassen seinen. Zudem erklärte Conte ganz Italien zum Sperrgebiet

Der Regierungschef rief am Montagabend dazu auf, landesweit auf Reisen zu verzichten. Er kündigte zudem ein Versammlungsverbot an, das am Dienstag durch ein Dekret in Kraft gesetzt werden soll. „Es wird nicht nur eine rote Zone geben“, sagte Conte auf einer Pressekonferenz: „Es wird Italien sein.“

Es gebe keine Zeit zu verlieren, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sagte Premierminister Giuseppe Conte am Montag. „Unsere Gewohnheiten müssen sich ändern, wir müssen alle etwas aufgeben zum Wohl Italiens.“ Internationale Zug- und Flugverbindungen sowie der öffentliche Nahverkehr sollen nicht ausgesetzt werden.

Dafür bleiben Schulen, Universitäten und Kindergärten im ganzen Land bis mindestens 3. April geschlossen. Auch alle Sportveranstaltungen, eingeschlossen der Spiele der Serie A, werden ausgesetzt. Rund 60 Millionen Menschen sind von den Maßnahmen betroffen.

Am Wochenende hatte die Regierung die Lombardei und andere Gegenden in Norditalien zu Sperrzonen erklärt. Aus ihnen hinaus und in sie hinein darf man nur mit triftigen Gründen - zum Beispiel aus arbeitstechnischen oder gesundheitlichen Gründen. Dazu muss man eine Selbsterklärung vorlegen.

Corona-Alarm in Italien: Zahl der Toten steigt rasant - Südtirol schließt Skigebiete und Hotels

Update vom 9. März 2020, 17.07 Uhr: Italien hat nach Einschätzung des CDU-Europapolitikers Peter Liese viel mehr Coronavirus-Infektionen als bekannt. Anders ließen sich die mehreren Hundert Todesfälle kaum erklären, sagte der Europaabgeordnete und Arzt am Montag in Brüssel. „Ich bin sehr beunruhigt durch die Situation in Italien.“

Liese appellierte auch an die Bürger in Deutschland, die Epidemie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und Hygieneregeln immer zu beachten. Auch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die Absage von Großveranstaltungen seien gerechtfertigt.

Update vom 9 März 2020, 14.37 Uhr: Die Hotels und Skigebiete in der stark vom neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 betroffenen Region Südtirol werden von Mittwoch an mindestens bis zum 3. April geschlossen. Wie die Südtiroler Tageszeitung und der ORF berichten, wurde die Entscheidung von Landeshauptmann Arno Kompatscher, sowie dem Präsidenten des Hotelier- und Gastwirtverbandes bekannt gegeben. „Unseren Betrieben empfehlen wir, sich zu bemühen, den Gästen im Rahmen der Möglichkeiten Ausweichtermine anzubieten und bei Stornierungen möglichst kulant entgegenzukommen.“

Auch Dolomiti Superski, ein Verbund von mehereren Skigebieten hat verkündete, die Wintersaison vorzeitig zu beenden. Die Maßnahme betrifft die Skigebiete Kronplatz, Alta Badia, Gröden/Seiser Alm, Val di Fassa/Carezza, Arabba/Marmolada, 3 Zinnen Dolomiten, Val di Fiemme/Obereggen, San Martino di Castrozza/Rollepass, Gitschberg Jochtal-Brixen, Alpe Lusia/San Pellegrino und Civetta.

Coronavirus in Italien: Ein Toter bei Gefängnisaufstand wegen Virus-Maßnahmen

Update vom 9. März 2020, 11.50 Uhr: Wegen Restriktionen aufgrund des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 kam es in mehreren Haftanstalten in Italien zu Aufständen. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen wurden auch die Besuche von Angehörigen der Insassen eingeschränkt. Darauf zettelten Häftlinge in Modena, Frosinone und Neapel Revolten an, wie die i talienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet

In Modena kam während des Gefängnisaufstandes ein Insasse ums Leben. Die genauen Umstände des Todesfalls sind jedoch noch nicht bekannt. Darüber hinaus wurden auch zwei Wärter verletzt. In Italien liegt die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten mittlerweile bei 7375. 366 Menschen sind bislang gestorben. 

Coronavirus in Italien: Über 300 Sars-CoV-2-Tote - Saison in Südtirol vorzeitig beendet?

Update vom 9. März 2020, 7.49 Uhr: Italien gehört zu den am schwersten betroffenen Ländern. 366 Menschen sind an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Um die Coronavirus-Epidemi einzudämmen hat die italienische Regierung am Sonntag ein Dekret beschlossen, dass bis zum 5. April gültig ist.   

Der Münchner Merkur* kritisiert derweil die Politik: Die Abriegelung ganzer Metropolen wie Mailand und Venedig zeigt, wie brisant die Lage inzwischen ist. Doch die deutsche Politik kommt nicht aus ihrem Winterschlaf.

Update, 20.45 Uhr: Werden nun weitere drastische Maßnahmen vollzogen? Wie das Portal stol.it berichtet, sollen ab Montag offenbar alle Betreiber von Liftanlagen und alle Hotels in Südtirol ihre Saison vorzeitig beenden und schließen. 

Update, 18.24 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Italien weiter aus, die Zahl der Todesopfer steigt weiter an. Wie Bild unter Berufung auf lokale Behörden am Sonntag erklärt, ist die Zahl der Todesopfer innerhalb von 24 Stunden um weitere 133 Personen auf insgesamt 366 Personen gestiegen. Die Zahl der Infizierten soll demnach um weitere 1.500 auf insgesamt 7.375 gestiegen sein. 

Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf über 100.000 an.

Coronavirus-Alarm in Italien: Reiseverbot für 16 Millionen Menschen - Regionalpräsident infiziert

Update, 16.23 Uhr: Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus beugt sich auch der Vatikan den Maßnahmen der Regierung in Rom. Die Vatikanischen Museen, mit der Sixtinischen Kapelle eines der meistbesuchten der Welt, wurden geschlossen, wie der Kirchenstaat am Sonntag mitteilte. Das traditionelle Angelusgebet wurde nur via Video auf dem Petersplatz übertragen - normalerweise steht der Papst dabei am Fenster des Apostolischen Palastes. Jetzt zeigte er sich nur kurz. „Ein bisschen seltsam, dieser Angelus von heute mit dem Papst im Käfig“, scherzte Franziskus zu Beginn der Übertragung. „Wir feiern den Angelus heute in dieser Form, um den gesundheitlichen Präventivmaßnahmen zu entsprechen.“

Der Vatikan erklärte, dass auch die privaten Morgenmessen des Papstes nur noch per Video übertragen werden. Zudem rät der Kirchenstaat von Ansammlungen beim Kaffeetrinken und zum Liftfahren ab. Im Vatikan wurde bisher ein bestätigter Fall einer Infektion gemeldet.

Update 13.45 Uhr: Am Sonntag stieg die Zahl der Infizierten in Italien auf 5.883 an. Einer der Infizierten ist der Präsident der betroffenen Region Piemont, Alberto Cirio. Der 47-Jährige ist bereits der zweite Regionalpräsident, der mitSars-CoV-2 infiziert ist. Sein Kollege Nicola Zingaretti, Präsident der Region Latium, wurde ebenfalls positiv getestet. 

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat derweil die Maßnahmen der italienischen Regierung gelobt. „Die Regierung und die Menschen in Italien unternehmen kühne, mutige Schritte, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und um ihr Land und die Welt zu schützen“, schrieb er via Twitter. In Italien wurden mehrere Gebiete weitgehend abgesperrt und 16 Millionen Menschen mit Ein- und Ausreisesperre belegt.

Sind Maßnahmen wie in Italien auch in Deutschland denkbar? Gesundheitsminister Spahn hat sich für die Absage von Großveranstaltungen ausgesprochen.

Coronavirus in Italien: Regierung sperrt mehrere Gebiete ab - Mailand und Venedig betroffen

5.55 Uhr am Sonntag, 8. März: Italien sperrt im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die wirtschaftsstarke Lombardei und 14 andere Gebiete weitgehend ab. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagmorgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Er habe das entsprechende Dekret unterschrieben. Davon betroffen sind die Millionenstadt Mailand und die Touristenhochburg Venedig ebenso etwa wie Parma in der Region Emilia-Romagna. Die Ein- und Ausreisesperre gilt insgesamt für rund 16 Millionen Menschen.

Coronavirus-Alarm in Italien: Notstand im medizinischen Sektor - Reiseverbot für 16 Millionen Menschen

Auch innerhalb der Sperrzonen dürfen sich die Bewohner nicht mehr völlig frei bewegen. Es gibt Kontrollpunkte. Die Polizei kann eine Weiterfahrt jederzeit untersagen.

Update von 22.41 Uhr: Die Regierung Italiens erwägt Berichten zufolge die Sperrung der Lombardei und weiterer Gebiete im Norden des Landes. Wie die Nachrichtenagentur Ansa und weitere Medien berichten, könnten dann Ein- und Ausreiseverbote für die besonders von der neuartigen Lungenkrankheit betroffenen Region Lombardei inklusive der Millionenmetropole Mailand sowie elf weitere Provinzen verhängt werden. Dies gehe aus einer Regierungsvorlage hervor, die aber noch verändert werden könne, erläuterte Ansa weiter. 

Betroffen seien demnach Regionen etwa im Piemont, in Venetien, der Emilia-Romagna und den Marken, so die Meldungen. Schon länger sind kleinere Gebiete in der Provinz Lodi in der Lombardei und in Venetien Sperrzonen gewesen. Die Quarantäne solle bis zum 3. April gelten, zitieren Medien aus dem entsprechenden Regierungsentwurf. Allein in der Lombardei leben zehn Millionen Menschen. In der Emilia-Romagna sind auch Städte wie Parma und Rimini betroffen.

Coronavirus-Alarm: Italien reagiert auf Notstand im Medizin-Sektor

Update von 19.03 Uhr: In Italien sind inzwischen mehr als 230 Menschen am Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben. Bei dem in Europa am meisten betroffenen Land gebe es laut italienischem Zivilschutz zufolge mittlerweile 233 bestätigte Todesopfer und 5883 Infizierte. Binnen 24 Stunden wurden somit alleine 36 Tote und 1247 Infektionen mehr gemeldet.

Mehrere Hundert sind allerdings auch schon wieder gesund gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten liegt nur in China und Südkorea höher als in Italien. Im Februar hatten die heimischen Behörden wegen der Viruserkrankung elf Kommunen im Norden des Landes unter Quarantäne gestellt.

Update von 16.01 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 hat das Parlament in Italien Ruheständler aus dem ganzen Land zurückgerufen. Die Regierung begann landesweit, medizinische Fachkräfte zu reaktivieren. Die Maßnahme ist Teil eines neuen Notprogramms, das bei einer bis in die Nacht dauernden Krisensitzung des Kabinetts beschlossen wurde. Demnach sollen insgesamt 20.000 neue Kräfte für das Gesundheitssystem eingestellt werden.

Coronavirus: Höchster Anstieg in Italien seit Beginn der Epidemie

Bei den 20.000 Neu-Einstellungen soll es sich um 5000 spezialisierte Ärzte sowie 15.000 Krankenpflegekräfte und weitere Helfer handeln. Nach den Beschlüssen des Kabinetts soll in den kommenden Tagen zudem die Zahl der Betten in den Intensivstationen von 5000 auf 7500 erhöht werden. Derzeit befinden sich wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in Italien 462 Menschen auf Intensivstationen.

Italien reaktiviert 20.000 weitere medizinische Fachkräfte - aus dem Ruhestand.

Die Zahl der Todesopfer war am Freitag auf 197 gestiegen. Das waren 49 mehr als noch am Donnerstag, was den höchsten Sprung seit dem ersten Auftreten des Virus in Italien bedeutet. Die Zahl der Infizierten lag am Freitag bei 4636. Italien ist in der EU das Land mit den meisten Infektionen. Im Kampf gegen die Epidemie hat die Regierung bereits mehrere drakonische Maßnahmen ergriffen. Unter anderem bleiben die Schulen und Universitäten des Landes bis Mitte März geschlossen.

Die Corona-Krise hat das Leben in den betroffenen Regionen de facto zum Erliegen gebracht. Der Tourismus, eine der wichtigsten Einnahmequellen, ist landesweit massiv zurückgegangen. Experten befürchten deshalb einen Sturz in die Rezession.

Coronavirus in Italien: Regierung und Papst mit außergewöhnlichen Maßnahmen

Update 14.31 Uhr: In der Regel spricht Papst Franziskus sonntags vom Fenster aus zu den Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom - aber aktuell nicht. Sein traditionelles Angelus-Gebet will das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche an diesem Sonntag von seiner Bibliothek aus halten. Dies werde live auf Leinwände auf den Petersplatz übertragen, teilte der Vatikan mit.

So sollte das „Risiko einer Verbreitung“ des Coronavirus eingedämmt werden. Der Papst hatte zuvor wegen einer Erkältung schon mehrere Termine abgesagt, ein Test auf das Coronavirus ergab einem Zeitungsbericht zufolge aber, dass er nicht infiziert ist. Im Vatikan gibt es bisher einen Infektionsfall. 

Indes ist der Chef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54-Jährige in einem Facebook-Video.

Coronavirus-Alarm in Italien: Regierung ergreift außergewöhnliche Maßnahme - Justiz macht Pause

Update vom 7. März, 11.06 Uhr: Italien ist im erbitterten Kampf gegen die rasante Verbreitung des Coronavirus den nächsten weitreichenden Schritt gegangen - der in dem Land vorübergehend einen Ausnahmezustand darstellt. Zunächst waren Bildungseinrichtungen und Kulturstätten geschlossen worden. Jetzt soll es zum Schutz vor Sars-CoV-2-Infektionen auch zu Einschränkungen im Justizsystem kommen, etwa bei Prozessen und anderen öffentlichen Terminen. Das teilte die Regierung am frühen Samstagmorgen in Rom mit. 

Prozesse zu weniger schweren Straftaten sollen demnach verschoben werden. Die Details sollten in Einzelfällen vor Ort entschieden werden. Medienberichten zufolge sollen aber eilige Angelegenheiten von dieser Maßnahme ausgeschlossen sein. Etwa in Bezug auf Festnahmen. Möglich seien auch Anhörungen in Form von Videokonferenzen, erläuterte Justizminister Alfonso Bonafede.

Ab sofort werde die Arbeit der Justizämter für zwei Wochen - wie in der Sommerpause - ausgesetzt, zitiert die Zeitung La Repubblica den Minister. Ab dem 23. März dann gelten die neuen Möglichkeiten der Verschiebung einzelner Prozesse. 

Coronavirus-Alarm Italien: Südtirol als Risikogebiet eingestuft - Zahl der Todesopfer steigt plötzlich an 

Update vom 6. März 2020, 18.29 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten und der Toten in Italien steigt trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen stetig an. Insgesamt seien nun 4636 Menschen infiziert, erklärte der Zivilschutz am Freitag in Rom. Am Vorabend waren es noch rund 3800. 197 Menschen starben bisher - ein Anstieg um rund 50 Fälle im Vergleich zum Vortag. Am stärksten betroffen sind die Regionen Lombardei und Emilia-Romagna. In Südtirol - das Deutschland mittlerweile als Risikogebiet einstuft - sind es vier Infizierte.

Coronavirus: Videojournalist mit Mundschutz bei einer Pressekonferenz in Italien. (Symbolbild)

Update vom 6. März 2020, 14.54 Uhr: Im Vatikan gibt es nun einen ersten Coronavirus-Fall. In der Vatikanklinik wurde am Donnerstag ein Patient positiv auf das neuartige Coronavirus getestet, wie Vatikansprecher Matteo Bruni am Freitag mitteilte.

Coronavirus in Italien: Südtirol erstaunt über Deutschland

Update vom 6. März 2020, 14.47 Uhr: Südtirol hat mit Unverständnis auf die Einstufung als Coronavirus-Risikogebiet durch Deutschland reagiert. Die Provinz in Norditalien halte alle nationalen und internationalen Vorgaben für Tests auf den Erreger der neuen Lungenkrankheit ein, sagte eine Sprecherin des Landeshauptmanns Arno Kompatscher in Bozen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Südtirol selbst habe bisher nur zwei Sars-CoV-2-Infektionsfälle registriert. Einer davon sei noch nicht durch die zuständigen Stellen in Rom bestätigt. Der zweite Mensch sei bereits wieder auf dem Weg des Gesundwerdens.

Coronavirus-Ausbruch in Italien: Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise

Update vom 6. März 2020, 13.09 Uhr: Das Auswärtige Amt hat die Reise- und Sicherheitshinweise für Italien aktualisiert und rät jetzt Bundesbürgern von Reisen auch nach Südtirol ab.  „Von nicht erforderlichen Reisen in die Regionen Südtirol, Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien wird derzeit abgeraten“, ist auf der Webseite des Auswärtigen Amt zu lesen. 

Coronavirus-Alarm in Italien: Südtirol als Risikogebiet eingestuft

Erstmeldung vom 6. März 2020

Berlin -  In Europa ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen nach Angaben der EU-Behörde ECDC am Donnerstag auf rund 4200 Fälle gestiegen. Epizentrum ist Italien. Laut dem Zivilschutz gibt es in Italien alleine 148 Tote und mehr als 3800 Infizierte (Stand 6. März 2019).

Nachdem Italien bereits Schulen und Universitäten im gesamten Land geschlossen hatte, stufte das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagabend nun Südtirol als Risikogebiet ein. Daneben gelten auch die italienischen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien als Risikogebiete - ebenso wie Regionen in China, Südkorea und dem Iran.

Coronavirus SARS-CoV-2 Risikogebiete laut dem RKI

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) 
  • Im Iran: Provinz Ghom, Teheran 
  • In Italien: Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. 
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Risikogebiete definiert das Robert Koch-Institut wie folgt: „Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission“) vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Indikatoren (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), Exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst."

Coronavirus in der EU: Bleiben die Grenzen offen? 

Trotz der raschen Ausbreitung des Coronavirus ist Gesundheitsminister Jens Spahn gegen Reisebeschränkungen* innerhalb der Europäischen Union. „Ich fände jede Maßnahme, die zur Einschränkung des Reiseverkehrs über die Grenze führt, angesichts dessen, was wir über das Virus Stand heute wissen, weiterhin nicht für angemessen“, sagte der CDU-Politiker am Freitag vor einem EU-Sondertreffen in Brüssel. „Und wenn wir da einen Konsens hätten heute, fände ich das ein wichtiges Signal.“

Lesen Sie auch: Tagesschau wirft pikante Frage auf: Nehmen private Kliniken keine Corona-Patienten auf? Unterdessen berichtet eine Münchnerin über eine „absurde“ Situation beim Corona-Test*: „Hätten Sie vielleicht vorher sagen können.“ Für mehr Transparenz wollen Karten sorgen, die Coronavirus-Fälle weltweit anzeigen - jetzt gibt es auch eine für Deutschland entwickelte Karte. Das öffentliche Leben kommt aufgrund des Coronavirus vielerorts zum Erliegen. Jetzt hat es Oscar-Preisträger Tom Hanks erwischt. Er und seine Frau sind infiziert. Außerdem gibt es mittlerweile die ersten Todesfälle in Polen und auf Mallorca. Derweil breitet sich das Virus in Spanien drastisch aus. 

dpa/ml

*Merkur.de  und tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Claudio Furlan

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