Symbolbild: Priester positiv auf Corona getestet.
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Symbolbild: Priester positiv auf Corona getestet.

Er hatte viele Kontakte zu Menschen

Priester verbreitet Corona: Landesamt führt über 100 Tests durch - einige Gottesdienstbesucher erkrankt

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein Priester mit dem Coronavirus infiziert. Der Mann hatte Zahlreiche Kontaktpersonen und einige sind ebenfalls positiv.

Update vom 5. Juni, 20.18 Uhr: Nachdem sich ein katholischer Priester in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Coronavirus infiziert hatte, entfachte prompt die Befürchtung, er könne die Erkrankung weit verbreitet haben. 

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales der Stadt Rostock teilte nun mit, es seien bereits 120 Tests durchgeführt worden. Sechs davon fielen positiv aus

Priester hat Corona: Kontaktperson ebenfalls infiziert - Gottesdienstbesucher warten auf Testergebnisse

Erstmeldung vom 5. Juni, 13.35 Uhr: Rostock/Stralsund - Ein katholischer Priester aus Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben seiner Kirchengemeinde positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann hatte sehr viele Kontakte zu Menschen, etwa bei Gottesdiensten in Demmin, Stralsund und Grimmen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Freitag mitteilte. Die Pfarrei St. Bernhard hat auf ihrer Internetseite bis zum 12. Juni alle Gottesdienste in Stralsund und Demmin abgesagt.

Priester mit Corona infiziert: Gesundheitsämter haben Kontaktpersonen ermittelt - Quarantäne verhängt

Gesundheitsämter in der Region hätten Kontaktpersonen ermittelt und informiert, etwa über Listen, in die sich Gottesdienstbesucher eintragen. Für enge Kontaktpersonen des Mannes seien Quarantäne-Maßnahmen verhängt worden. Außerdem laufen dem Amt zufolge umfangreiche Umgebungsuntersuchungen.

Corona: Eine Kontaktperson ebenfalls infiziert - Zahlreiche Testergebnisse stehen aus

Bisher ist laut Lagus eine weitere Infektion bei einer Kontaktperson aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen bekannt. Zahlreiche andere Menschen warten noch auf ihre Testergebnisse. Die Labor-Ergebnisse der etwa 130 Abstriche sollen am Freitagabend oder am Samstag vorliegen. Bislang wurden 12 Menschen vorsorglich in häusliche Isolation geschickt.

dpa

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