Ein Corona-Schwerpunkt in Großbritannien: die englische Millionenmetropole London.
+
Ein Corona-Schwerpunkt in Großbritannien: die englische Millionenmetropole London.

„Dies deutet darauf hin, dass ...“

Corona-Alarm aus England: Britische Mutation ist schon wieder mutiert - resistenter gegen Antikörper?

  • Patrick Mayer
    vonPatrick Mayer
    schließen

Wissenschaftlern aus England zufolge zieht die britische Corona-Mutante bereits die nächste Mutation nach sich - sie wird E484K genannt. Antikörper gegen das Coronavirus haben damit offenbar größere Probleme.

München/London - Den Mutationen des heimtückischen Coronavirus werden weitere mutierte Varianten der Corona-Mutanten folgen. Diese Einschätzungen teilen Virologen, Mediziner und Wissenschaftler vielerorts und gleichermaßen. Über ganz Europa verteilt.

Einen Beleg für die weitverbreitete These hat nun die staatliche Gesundheitsbehörde Public Health England aus Großbritannien dokumentiert und offengelegt.

Coronavirus-Mutationen: Britische Corona-Mutante ist wohl weiter mutiert - zur sogenannten Form E484K

Demnach wurde von den Briten eine Mutation namens E484K der bisher bekannten Mutante B.1.1.7 nachgewiesen. Wie die Nachrichtenagentur PA laut Online-Portal oe24.at berichtet, sei die E484K genannte Mutation bei Untersuchungen in gleich mehreren Fällen festgestellt worden.

„Dies deutet darauf hin, dass die britische Variante nun selbstständig die E484K-Änderung entwickelt“, sagte Jonathan Stoye vom Francis Crick Institute demnach. Laut TV-Sender Sky News waren elf von 200.000 Proben betroffen.

Wie die Nachrichtenagentur PA weiter berichtet, hätten Laboruntersuchungen ergeben, dass Antikörper gegen das Coronavirus größere Schwierigkeiten hätten, sich an Spike-Proteine mit E484K-Mutation zu binden.

Coronavirus-Mutationen: Britische Wissenschaftler stellen weitere Mutation von Corona fest

Und das heißt: Die Wahrscheinlichkeit ist demnach offenbar größer, dass sich bereits vorher mit der ursprünglichen Corona-Form Infizierte ebenfalls mit der Mutation anstecken könnten.

Großbritannien ist wegen der Corona-Mutation B.1.1.7, die sich vor allem im Großraum der Millionenmetropole London rasch ausgebreitet hatte und als sehr ansteckend gilt, seit Anfang Januar im harten Lockdown - und das voraussichtlich noch eine Weile.

Corona-Pandemie: Mutationen des Coronavirus gelten als nicht außergewöhnlich

Dass Viren und sogar deren Mutanten weiter mutieren, ist verschiedenen Berichten zufolge aus Sicht der Wissenschaft derweil nichts Außergewöhnliches. (pm)

Auch interessant

Kommentare