Geschäfte für Grundversorgung geöffnet

Coronavirus: Trotz vieler Schließungen - Zeitungskioske bleiben geöffnet - „bürgernahe“ Entscheidung

Coronavirus: Viele Geschäfte werden ab Mittwoch in Bayern und anderen Bundesländern geschlossen bleiben. Zeitungskioske dürfen zunächst geöffnet bleiben.

  • Aufgrund des Coronavirus* rät die Bundesregierung zur Schließung vieler Geschäfte.
  • Nur die Grundversorgung soll gewährleistet werden.
  • Hierzu zählen auch Zeitungskioske.

München - Die Gefahr der weiteren Ausbreitung von Corona in Deutschland* wächst rasant. Deswegen hat die Bundesregierung die Länder dazu aufgefordert, ausgewählte Geschäfte ab Mittwoch zu schließen. Ministerpräsident Markus Söder hat sogar den Katastrophenfall in Bayern* ausgerufen. Nur noch die Geschäfte, die zur Grundversorgung notwendig sind, sollen weiterhin - im Freistaat teilweise mit ausgeweiteten Ladenöffnungszeiten - offen bleiben. Auch die Öffnung von Zeitungsverkaufsständen soll nach Auskunft der Stadt München geduldet bleiben. 

Corona-Pandemie: Viele Geschäfte bleiben ab morgen geschlossen - dieses darf weiterhin geöffnet bleiben

Viele Geschäfte werden ab Mittwoch geschlossen bleiben, um Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen zu vermeiden und so die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen zu können. Die zur Grundversorgung notwendigen Geschäfte bleiben jedoch weiterhin geöffnet. Dazu zählen beispielsweise Supermärkte*, Apotheken, Drogerien, Poststellen, Banken, Waschsalons, Tierbedarfsmärkte - und auch Zeitungskioske. Dies hat einen wichtigen Grund und wird vor allem von Medienverbänden stark unterstützt.

Corona-Pandemie: Viele Geschäfte bleiben ab morgen geschlossen - Zeitungskioske bleiben offen

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V. (BDZV) begrüßt die Entscheidung und äußert sich in einer Pressemitteilung zur aktuellen Lage. Der Verband betonte, dass die Berichterstattung durch die Medien durch die Maßnahmen der Bundesregierung wegen der Corona-Krise nicht eingeschränkt werden dürfe. Es sei deshalb eine „richtige“ und „bürgernahe“ Entscheidung, die Zeitungsverkaufsstellen nicht zu schließen. BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff teilte mit, dass Bürger vom Informationsfluss abgeschnitten werden würden, wäre eine freie Recherche, Produktion und der Vertrieb von Zeitungen und Medien nicht mehr möglich. Zeitungsangebote - sowohl gedruckte als auch digitale - tragen außerdem dazu bei, Falschmeldungen* zu revidieren und somit Panikmache zu verringern.

Um in diesen - aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus - schwierigen Zeiten weiter gut informiert zu bleiben, können gedruckte Zeitungsangebote also weiter an den bekannten Verkaufsstellen erworben werden. 

*merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

jbr

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Rubriklistenbild: © dpa/Kay Nietfeld

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