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Weltärzte-Chef fordert schärfere Corona-Maßnahmen: 2G-Regel, wo möglich

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Von: Christian Kisler

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Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, warnt vor der vierten Welle. (Symbolbild) © Guido Kirchner/dpa

Um die vierte Welle des Coronavirus zu brechen, fordert Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, härtere Regeln gegen die Pandemie.

Berlin - Die vierte Welle des Coronavirus ist im Anrollen. Um den Kampf gegen die Pandemie zu gewinnen, hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, Verschärfungen der Maßnahmen vorgeschlagen.

Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte er, es werde kaum reichen, die Impfquote durch mobile Angebote zu erhöhen. Die Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt leicht gestiegen.

Weltärzte-Chef Montgomery fordert schärfere Maßnahmen: 2G-Regel, wo möglich

Gegen das Coronavirus setzte sich Montgomerey für härtere Mittel ein: „Um die vierte Welle zu brechen, bevor sie dramatisch wird, sollte man jetzt bundesweit überall dort, wo es möglich ist, eine 2G-Regel einführen“, so Montgomerey.

Was bedeutet das konkret im Kampf gegen die Pandemie? Dass Zugang zu diversen Angeboten nur noch Geimpften und Genesenen vorbehalten ist. Sich selbst bewusst mit dem Coronavirus anzustecken, ist dabei auch unter Experten höchst umstritten.

Coronavirus im Öffentlichen Nahverkehr für alle gefährlich

Da man aber Ungeimpfte nicht überall ausschließen könne, etwa im Öffentlichen Nahverkehr, müsse in diesen Fällen zumindest eine strengere 3G-Regel gelten, wie etwa in Österreich. „Ungeimpfte müssten dann einen aktuellen PCR-Tests vorweisen. Ein einfacher Schnelltest dürfte nicht mehr ausreichen“, sagte Montgomery.

Letztendlich könne eine solche erweiterte 2G-Regel der nötige Anreiz sein, sich impfen zu lassen. Eine Impfung per Nasenspray könnte auch letzte Zweifler überzeugen. (ckk/dpa)

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