Zu sehen ist die Steilküste von Mazarrón und der Strand Playa de Percheles.
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Flüchtlingsdrama an Costa Cálida: Rettungskräfte suchten den Strand Percheles in Mazarrón nach Überlebenden ab.

Tragödie an Costa Cálida

Drama am Traumstrand von Mazarrón: Boot mit 14 Flüchtlingen kentert

An der Costa Cálida spielt sich eine Tragödie ab: Nur drei Flüchtlinge können vor dem Ertrinken gerettet werden. Die restlichen elf sind vermutlich tot. Ihre Leichen werden nach und nach an die Küste gespült. Dennoch gibt es einen Helden. 

Mazarrón – Gutes Wetter hat eine neue Flüchtlingswelle in Spanien* ausgelöst – mit fatalen Folgen. Vor dem Traumstrand Percheles in Mazarrón an der Costa Cálida* ist am 27. März ein Boot mit 14 Flüchtlingen aus Algerien gekentert*, wie costanachrichten.com* berichtet. Drei Männer können lebend gerettet werden, darunter der mutmaßliche Schlepper, der inzwischen in Untersuchungshaft sitzt. Die restlichen elf Immigranten gelten als tot, darunter auch zwei Kinder im Alter von sieben und neun Jahren. Die Leichen tauchen nach und nach an den Küsten von Murcia und Almería* auf.

Dennoch hat die Tragödie auch einen Helden. Einem 37-jährigen Polizisten aus Mazarrón ist die Rettung der Überlebenden zu verdanken. Er erkannte den Ernst der Lage, überlegte nicht lange, lieh sich ein Kindersurfbrett von Campern, legte seine Waffe ab und stürzte sich in die Fluten, um einen jungen Immigranten 300 Meter vom Ufer entfernt vor dem Ertrinken zu retten.*costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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