Costa-Überlebende zu finden wäre Wunder

Rom - Die Rettungsarbeiten an der “Costa Concordia“ konnten nach neuerlichen Unterbrechungen wieder aufgenommen werden. Noch Überlebende zu finden, käme nach Einschätzung des Krisenstableiters jedoch einem Wunder gleich.

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Gabrielli verwies am Mittwoch auf die Zeit, die seit der Havarie am 13. Januar vergangen ist, und auf den Umstand, dass das Kreuzfahrtschiff gekentert und teilweise voll Wasser gelaufen ist. “Wir machen aber weiter damit, das Schiff zu inspizieren“, fügte er an. Man sei kurz davor, die Identität von sechs Leichen zu klären, deren Nationalität bisher unbekannt war.

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Die Beseitigung des Schiffes habe im Moment keine Priorität, erst müsse die Suche nach den Vermissten abgeschlossen und der Treibstoff abgepumpt sein. “Danach werden wir an den Abtransport denken müssen“, sagte er. Seit dem Unglück wurden 16 Leichen geborgen, etwa 20 Menschen gelten noch als vermisst.

Concordia-Rettung wieder aufgenommen

Mit zwei Sprengungen haben die Rettungskräfte am Mittwoch nach einer wetterbedingten nächtlichen Unterbrechung die Suche nach Vermissten wieder aufgenommen. Auch die Vorbereitungen zum Abpumpen des Treibstoffs aus dem havarierten Schiff wurden fortgesetzt.

Unterwasser-Fotos: Taucher suchen nach Kreuzfahrtunglück nach Vermissten

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Die “Costa Concordia“ war am 13. Januar vor der toskanischen Küste auf Grund gelaufen und gekentert. An Bord waren etwa 4.200 Menschen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer des Unglücks liegt inzwischen bei 16. 17 Personen gelten noch als vermisst.

dapd/dpa

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