Eine kanadische Flagge weht am 14.06.2011 am Ufer des Lake Minnewanka im Banff-Nationalpark
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In Kanada wurde ein Amerikaner wegen Verstößen gegen geltende Corona-Regeln verhaftet

Drastische Maßnahmen

Autofahrer (40) verhaftet: 478.000 Euro Strafe für Verstoß gegen Corona-Regeln?

  • Arne Roller
    vonArne Roller
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Zwischen dem US-Bundesstaat Alaska und den anderen Staaten der USA liegt Kanada. Amerikaner dürfen das Land auch während der Corona-Pandemie durchfahren. Trödeln kann aber richtig teuer werden.

Banff-Nationalpark (Alberta) – US-Amerikaner können aktuell unter Einhaltung strenger Regeln durch Kanada nach Alaska fahren, obwohl die Grenze eigentlich geschlossen ist. Ein Mann aus Kentucky nahm es damit allerdings nicht so genau und nun ist er der erste Amerikaner, der in Kanada wegen des Verstoßes gegen das Quarantänegesetz verhaftet wurde.

Im Rahmen der neuen Vorschriften haben Kanada und die USA seit Ende März die Grenze zwischen den beiden Ländern für nicht-wesentliche Reisen geschlossen. Nutzfahrzeuge und andere wichtige Fahrzeuge dürfen aber durch. Auch der Transit zwischen den „Lower 48“ (die zusammenhängenden Staaten der USA) und Alaska ist erlaubt und so durfte auch der Amerikaner John Pennington (40) aus Walton, Kentucky, die Grenze passieren.

Amerikaner müssen ihre Reise innerhalb Kanadas auf dem direktesten Weg durchführen. Alle Nationalparks, Freizeitstätten und touristischen Aktivitäten sind dabei allerdings tabu. Als Penningtons Auto mit dem amerikanischen Kennzeichen bei einer Sightseeing-Gondel auf dem Sulphur Mountain im Banff-Nationalpark der Polizei gemeldet wurde, verhafteten ihn die Mounties kurzerhand. Jetzt muss der US-Amerikaner mit einer Geldstrafe von bis zu 750.000 kanadischen Dollar (rund 478.000 Euro) sowie bis zu sechs Monaten Gefängnis rechnen*. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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