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CureVac-Impfstoff: Wirksamkeit und Nebenwirkungen des deutschen Corona-Vakzins

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Das Logo des Biotech-Unternehmen Curevac
Das Logo des Biotech-Unternehmen Curevac mit dem Slogan „the RNA people“ steht an der Unternehmenszentrale © Sebastian Gollnow / dpa

CureVac, ein Biopharmazie-Unternehmen aus Tübingen, arbeitet an der Zulassung des Corona-Impfstoffs CVnCoV (Zorecimeran) im zweiten Quartal 2021.

Tübingen – Die Universitätsstadt im Zentrum des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg ist der Hauptsitz der CureVac AG. Das biopharmazeutische Unternehmen widmet sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 der Erforschung und Entwicklung neuartiger Medikamente auf Basis des Botenmoleküls Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA). Seit Beginn der COVID-19-Pandemie arbeitet es an der Herstellung eines Coronavirus-Impfstoffs auf Grundlage der mRNA-Technologie.

CureVac – der COVID-19-Impfstoffkandidat CVnCoV

Bei CVnCoV handelt es sich um einen COVID-19-Impfstoffkandidaten, den das deutsche Biopharmazie-Unternehmen CureVac seit Januar 2020 entwickelt hat. Das Vakzin basiert auf der mRNA-Technologie, die den menschlichen Körper mithilfe des Botenstoffes mRNA anleitet, seinen Abwehrmechanismus zu aktivieren.

CVnCOV bleibt bei einer Standard-Kühlschranktemperatur von fünf Grad Celsius mindestens drei Monate stabil. Bei Raumtemperatur bleibt seine Wirksamkeit als gebrauchsfertiger Corona-Impfstoff bis zu 24 Stunden bestehen.

CureVac – klinische Studien zu CVnCoV
Die klinischen Studien zum Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV von CureVac gliederten sich in folgende Phasen und Ergebnisse:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für den Corona-Impfstoff von CureVac den Internationalen Freinamen (INN) Zorecimeran vergeben.

CureVac – EU-Zulassung und Produktion des Covid-19-Impfstoffs

Am 12. Februar 2021 startete CureVac bei der Europäischen Arzneimittelagentur das rollierende Zulassungsverfahren für den COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV. Zwischen dem Biopharmazie-Unternehmen und den Dienstleistungspartnern Bayer, Wacker, Rentschler und Fareva bestehen bereits Vereinbarungen für die Herstellung des Corona-Impfstoffs.

Mit Erhalt der Zulassung im zweiten Quartal 2021 ist der Produktionsstart geplant: Am vierten März 2021 vereinbarten CureVac und Novartis die Herstellung von bis zu 50 Millionen Impfdosen bis Ende 2021; im Jahr 2022 sollen bis zu 200 Millionen Impfdosen produziert werden. Die Europäische Union hat bereits 405 Millionen Impfdosen Zorecimeran zum Stückpreis von zehn Euro bestellt.

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