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In ägyptischem Badeort

Deutscher Tauchlehrer wegen Waffen festgenommen

Dahab - Im ägyptischen Badeort Dahab ist ein Tauchlehrer aus Deutschland festgenommen worden. In seiner Wohnung waren bei einer Durchsuchung zwei Waffen entdeckt worden.

Ein deutscher Tauchlehrer ist in dem ägyptischen Badeort Dahab wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen worden. Ein Sicherheitsbeamter der Provinz Süd-Sinai teilte am Dienstag mit, Polizisten hätten am Montagabend die Wohnung des 35-Jährigen durchsucht. Dort hätten sie ein Gewehr aus belgischer Produktion und ein Luftgewehr gefunden. Der Deutsche habe nach seiner Festnahme erklärt, er habe sich die Waffen zur Selbstverteidigung beschafft.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bestätigte die Festnahme. Er sagte, die Botschaft in Kairo bemühe sich bei den ägyptischen Behörden darum, Zugang zu dem Festgenommenen zu erhalten.

Auswärtiges Amt warnt vor Reisen auf Sinai-Halbinsel

Das Auswärtige Amt rät derzeit dringend von Reisen auf die Sinai-Halbinsel ab. Zusätzlich hat es eine Reisewarnung für den Norden der Halbinsel ausgesprochen. Am 16. Februar hatte sich ein Selbstmordattentäter im Badeort Taba in einem Reisebus in die Luft gesprengt. Nach dem Anschlag hatten Terroristen alle Touristen aufgefordert, den Sinai zu verlassen. Im Norden der Halbinsel kämpft das Militär gegen militante Islamisten.

Der kleine Badeort Dahab ist besonders bei Tauchern und Individualtouristen beliebt, die ihre Ferien fernab des Massentourismus verbringen wollen.

dpa

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