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Der Dalai Lama fürchtet einen Gift-Komplott chinesischer Agenten

Dalai Lama fürchtet Gift-Komplott

Tibet - Der Dalai Lama wurde vor einem Gift-Komplott gewarnt. Jetzt fürchtet das Buddhisten-Oberhaupt einen Anschlag auf sein Leben - von chinesischen Agenten. Die sollen einen bizarren Plan ausgeheckt haben.

Die chinesischen Agenten sollen zu diesem Zweck tibetanische Frauen ausgebildet haben. Das berichtet das Nachrichtenportal guardian.co.uk. Der Dalai Lama erklärte gegenüber der Seite: "Wir haben Informationen aus Tibet erhalten. Einige chinesische Agenten trainieren einige Tibeter, vorwiegend Frauen, Gift zu benutzen - in den Haaren und auf ihren Schals - sie sollen dann versuchen, mich dazu zu bringen, sie zu segnen, eine Berührung meiner Hand zu bekommen."

Durch den Kontakt mit dem Gift soll das Buddhisten-Oberhaupt offenbar zu Tode kommen. Obwohl der Dalai Lama wohl einer der friedliebendsten Menschen auf der ganzen Welt ist, hat er viele Feinde - vor allem in China und unter den Mitgliedern einiger buddhistischer Sekten.

"Manchmal raste ich regelrecht aus"

Die Beziehungen zwischen Tibet und China sind immer noch angespannt. Der Dalai Lama gibt sich jedoch zuversichtlich: Er glaubt fest daran, dass China seine Einstellung zu Tibet noch zu seinen Lebzeiten ändern wird. Um ihre Wut überwinden zu können, empfiehlt der Dalai Lama den Chinesen buddhistische Logik. Er gibt aber auch zu, dass es ihm selbst nicht immer leicht fällt, sein Temperament unter Kontrolle zu halten.

"Berater, Sekretäre und andere Menschen um mich herum - wenn sie einen winzigen Fehler machen, raste ich manchmal komplett aus. Oh ja! Wut und Gebrüll! Oh! Und einige harsche Worte. Aber nach ein paar Minuten ist alles wieder vorbei", berichtet der Friedensnobelpreisträger. Der Dalai Lama lebt derzeit unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen in seinem Tempel in Dharamsala am Fuße des Himalaya-Gebirges.

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