Mann stirbt bei Vulkanausbruch

Geschmacklos? Darum lachen im Netz viele über diesen Toten

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Ein Foto eines Mannes aus dem antiken Pompeji geht gerade bei Twitter viral. Die Pose des Unbekannten im Moment des Todes sorgt für Lacher. 

Neapel - Es ist schon beinahe 2000 Jahre her, dass der Mann, von dem heute nur noch ein Gipsabguss übrig ist, bei einem Vulkanausbruch in Pompeji ums Leben kann. Trotzdem finden das gerade jetzt viele Menschen im Netz lustig. Geschmacklos? Oder was hat es mit diesem Foto auf sich?

Vor vier Wochen veröffentlichte der Account der historischen Ausgrabungsstätte Pompeji das Foto. Die römische Stadt am Golf von Neapel wurde im Jahr 79 zerstört. Auch der Mann, der mit einem Bein angewinkelt auf dem Boden liegt, kam ums Leben. Der Oberkörper ist leicht angehoben, seine Hand hat der Unbekannte im Schritt. Eben diese Haltung amüsiert die Betrachter des Fotos: „Warum masturbiert der?“, fragt ein Follower bei Instagram. Tatsächlich erinnert die Gipsfigur an jemanden, der sich gerade selbst befriedigt. Bei Twitter haben bereits über  57.000 Menschen das Foto geteilt: ein viraler Hit. 

Natürlich schaffte es der Mann aus dem antiken Pompeji auch zum Meme:

Doch bei allem Spaß: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Tote wirklich mit sich selbst beschäftigt war, als der durch den Vulkanausbruch ums Leben kam. Das berichtet decodedpast.com. Während des Ausbruchs waren die Bewohner in Angst und Schrecken. Häuser stürzten ein, weil das Gewicht von Geröll und Asche einfach zu schwer wurde. Die Menschen starben durch Rauchgasvergiftungen, Herzstillständen wegen Überhitzung oder wurden von herabstürzendem Gestein erschlagen. 

Sehr unwahrscheinlich also, dass jemand während dieses Horrorszenarios masturbieren konnte. 

mk

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