Großfahndung: 12-Jähriger nach Bayern-Spiel vermisst

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Der Grund ist nachvollziehbar

Darum trägt ein Mexikaner nun den Nachnamen „Trump“ 

Ausgerechnet ein Mexikaner hat sich von „Acosta“ zu „Trump“ umbenennen lassen - doch der 34-Jährige hat tatsächlich einen guten Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt.

Odessa/Texas - Obwohl sie in ihrem Heimatland aktuell eher wenig zu lachen haben, scheinen in den USA lebende Mexikaner ihren Humor noch nicht gänzlich verloren zu haben - davon zeugen zumindest zahlreiche erheiternde Aktionen wie satirische Kurzfilme über Trumps geplanten Mauerbau oder mexikanisches Bier, das stilecht mit einem Donald-Trump-Logo vermarktet wird.

Und wieder macht ein Mexikaner Schlagzeilen

Erst kürzlich griff ein in Texas lebender Mexikaner jedoch zu einer besonders drastischen Maßnahme: Ganz im Zeichen der neuen Ära in seinem Land ließ er sich umbenennen - und trägt statt Ernesto Baeza Acosta nun tatsächlich den Namen Ernesto „Trump“. Doch entgegen erster Vermutungen handelt es sich hierbei nicht etwa um einen einfachen Scherz oder sogar echte Bewunderung für den Präsidenten - vielmehr entschied sich Acosta alias Trump aus tieferen Beweggründen zu diesem extremen Schritt: „Ich habe mich für den neuen Namen entschieden, weil ich in der Berufswelt damit bessere Chancen habe“, schrieb er in der erforderlichen Petition, die dem Online-Magazin „thesmokinggun.de“ vorliegt

Satte 272 Dollar ließ sich der 34-Jährige diese ungewöhnliche Aktion kosten - sehr zum Leidwesen seiner Eltern, die zwar in Mexiko geboren wurden, dank ihr Green Card allerdings schon seit langer Zeit legal in Amerika leben. Wie auch Acosta gaben sie ihre Stimme bei der US-Wahl 2016 nicht den Republikanern.

 „Big Ern“ alias Acosta alias Trump beweist Humor

Neben diesen offiziellen, doch recht ernsten Hintergründen zieht „Trump“ allerdings noch weitere Vorteile aus der Aktion: Er generiert damit PR für seinen YouTube-Kanal „Big Ern“. Dort stellt er schließlich doch noch eine große Portion typisch-mexikanischen Humor unter Beweis, bezeichnet sich selbst unter anderem als „Präsidentensohn“ und erklärt, dass er sich sehr darüber freuen würde, im Weißen Haus mal wieder ein bisschen Qualitätszeit mit seinem Vater zu verbringen.


sl

Rubriklistenbild: © dpa

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