+
Im Fernsehen der Zukunft stellen Sie selbst Ihr Programm zusammen und sehen ein gestochen scharfes 3-D-Bild.

Das Fernsehen der Zukunft

Ultra-HD, Video-on-Demand-Dienste und die neueste 3-D-Technik geben einen Vorgeschmack, wie das Fernsehen der Zukunft aussehen könnte. Wir stellen Ihnen die TV-Trends vor und wagen einen Blick voraus.

Wunschfernsehen auf Mausklick

Das klassische Fernsehen stirbt aus. Die Fernsehinhalte bleiben, werden aber anders konsumiert. In Zukunft zappt sich das Publikum nicht mehr durch die Sender, sondern wählt gezielt einen Film oder eine Serie aus und schaut sie sich über das Internet an – egal zu welcher Zeit und an welchem Ort.

Online-Videotheken sind schon jetzt auf dem Vormarsch. Die Preise sind erschwinglich und der Zugang sehr bequem. Sie brauchen nur einen schnellen Internetzugang. Dann lässt sich von nahezu allen Endgeräten auf die Film-Bibliotheken im Web zugreifen – ob von Smartphone, Tablet, PC oder Spielkonsole. Auf aktuelle Smart TVs sind die Apps der gängigen Video-On-Demand-Anbieter meist schon vorinstalliert.

Auch DVDs und BluRays sind auf dem Rückzug. Während der Anteil der Serien, die legal über das Internet angesehen wurden, im Jahr 2013 um 67 Prozent anstieg, sank ihr Anteil bei DVD und BluRay um 20 Prozent. Das fand eine Studie des Verbands für private Rundfunk- und Telemedien heraus.

Ultrascharfes 3-D-Bild

Das Fernsehen der Zukunft basiert auf der Technik des Ultra-HD – auch UHD genannt. Diese stellt das Bild vierfach schärfer dar als Full-HD. Auf der gleichen Fläche sind nämlich vier Mal mehr Pixel untergebracht.

Neben dem ultrascharfen Bild hat Ultra-HD noch einen zweiten Vorteil. Denn gewöhnliche HD-Fernseher müssen mit einem bestimmten Mindestabstand zum Betrachter stehen. Wer in ein zu kleines Wohnzimmer einen zu großen Fernseher stellt, muss mit Qualitätsverlusten rechnen. Dies ist bei Ultra-HD nicht mehr der Fall. Selbst ganz nah am Display erscheint das Bild gestochen scharf.

Auch das 3-D-Fernsehen hat sich in den letzten fünf Jahren rapide entwickelt. Die Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an speziellen 3-D-Bildschirmen, die ohne Brille auskommen. Auf mobilen Endgeräten ist dies bereits vereinzelt möglich.

Herkömmliche Fernbedienung hat ausgedient

Das Fernsehen der Zukunft macht den Klick auf die Fernbedienung unnötig. Schon jetzt beweisen Bewegungssteuerungen für Spielekonsolen, dass sich Videospiele auch komplett ohne Eingabegerät bedienen lassen. Allein mit Gesten, Mimik und Sprachbefehlen steuern die Spieler durch die virtuelle Welten. Noch fehlt die nötige Präzision, um auch anspruchsvollere Spiele oder gar Fernseher damit bedienen zu können. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Sensoren auch kleinste Bewegungen oder ein Augenzwinkern registrieren können.

Kabelloses Wohnzimmer

Hinter fast jedem Fernseher verbirgt sich heutzutage ein Kabelsalat. Diverse DVD- Reciever und Videogeräte hängen an Mehrfachsteckdosen. Das Fernsehen der Zukunft könnte die lästigen Technik-Schlangen unnötig machen.

Moderne Geräte wie Smartphones werden bereits mittels Induktion drahtlos aufgeladen. Experten schätzen, dass in rund fünf bis zehn Jahren drahtlose Energieübertragung so weit entwickelt ist, dass sie beim Bau eines Hauses bereits eingeplant werden kann. Dann könnte das Fernsehgerät unabhängig von der Steckdose platziert werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Clermont-Ferrand - Weil der Mann hinter der Theke nicht einschritt, hat ein Mann in Frankreich 56 Schnäpse geext. Der Bar-Rekord war ihm damit zwar sicher - sein Tod …
56 Schnäpse: Barbesitzer nach tödlichem Wettsaufen verurteilt
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Wuppertal - Drama in einem Wuppertaler Mehrfamilienhaus: Neben der Leiche einer 20-jährigen Mutter liegt ihr schreiendes, drei Monate altes Baby. Die Obduktion ergibt, …
Mann (21) erwürgt Mutter und lässt das Baby im Stich
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos
Valencia - Rund 2000 Menschen haben im Osten Spaniens die Nacht zum Freitag bei eisigen Temperaturen auf einer eingeschneiten Autobahn verbracht.
Heftige Schneefälle sorgen in Spanien für Chaos
Totgeprügelter Niklas (17): Angeklagter bestreitet Tatbeteiligung
Bonn - Ganz Deutschland stand unter Schock, als der 17-jährige Niklas in Bonn nach einem Schlag auf die Schläfe starb. Die Staatsanwaltschaft hält den Schläger für …
Totgeprügelter Niklas (17): Angeklagter bestreitet Tatbeteiligung

Kommentare