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Wer sich eine Luxusuhr leisten kann, darf das auch zeigen. Die aktuellen Uhrentrends gehen hin zu großen, auffallenden Modellen.

Das sind die neuesten Uhrentrends

Groß, auffällig und raffiniert – Luxusuhren dürfen in diesem Jahr endlich wieder wie Luxusuhren aussehen. Auf der Messe Baselworld wurden vor kurzem die Uhrentrends der Saison vorgestellt. Die Branche überrascht mit ausgefallenen Funktionen, Designs und Materialien.

Jedes Jahr werden auf der Baselworld die Uhrentrends der Saison enthüllt. Die Messe gilt als die weltweit bedeutendste Ausstellung für Uhren und Schmuck. Hier werden die Maßstäbe der Branche gesetzt.

Auffällige Bauformen und Ziffernblätter dominieren die aktuellen Uhrenkollektionen. Die neuen Modelle fallen größer und aufwendiger aus als in den Jahren zuvor. Besonders angesagt sind Uhren im Militärstil. Sie sind robust, hochwertig verarbeitet und sehr langlebig. Selbst Damenuhren wirken maskulin, obwohl das Design verspielter sein darf als bei den Herrenuhren.

Aluminium statt Edelstahl

Damit die protzigen Uhren nicht zu schwer am Armgelenk sind, setzen die Hersteller bei den Gehäusematerialien auf ein Leichtgewicht und experimentieren mit Aluminium. Die Oberflächen der neuen Aluminiumuhren sind teilweise sogar robuster als Modelle aus Edelstahl. Zudem lässt sich das Material beliebig einfärben. Die neuen Modefarben sind Roségold und Blau. Sie finden sich auf Zifferblättern, Zeigern und Armbändern wieder.

Hoch im Kurs bei den Uhrentrends stehen auch Bicolor-Gehäuse, also zweifarbige Uhren. Oft werden zudem zwei unterschiedliche Metalle miteinander kombiniert.

Ziffernblatt wird zum Hingucker

Bei den Ziffernblättern verwenden die Hersteller auch bei den aktuellen Uhrentrends oft Perlmutt. Wer es ausgefallener mag und es sich leisten kann, entscheidet sich für ein Modell, dessen Ziffernblatt mit zerbröselte Schalen von Wachteleiern, edlen Diamanten oder einer Stickerei aus Seide verziert ist.

Als absolute Neuheit gilt ein Zifferblatt aus Osmiumkristall. Osmium zählt zu den seltensten Metallen der Welt. Um 30 Gramm dieses Materials zu erhalten, müssen 10.000 Tonnen edelmetallhaltige Erze gewonnen werden. Das Material ist in Reinform hochgiftig. Erst vor kurzen gelang es Chemikern, Osmium in ungiftiger Kristall-Form herzustellen. Das spezielle Verfahren dafür ließ sich ein Schweizer Uhrenmacher patentieren.

Uhrentrends: Spielereien und klassische Uhrwerke

Als Uhrwerke werden nach wie vor überwiegend Quarzwerke eingesetzt. In der Preisklasse ab 10.000 Euro setzen Hersteller auf technisches Finesse. Sie bauen aufwendige Handaufzugsuhren oder ersetzen die Zahnräder durch Mikro-Riemen.

Der Uhrentrend geht dahin, dass auch immer mehr Uhren mit Chronographen ausgestattet werden – nicht nur im Sportbereich. Auch sogenannte Smartwatches sind angesagt. Das sind intelligente, vernetzte Uhren, die ähnlich wie ein Smartphone, E-Mails empfangen oder Termine speichern können. Uhren werden somit zum Computer am Handgelenk.

Armbänder aus Kautschuk

Auch das Repertoire der Armbänder sich bei den Uhrentrends erweitert. Während Leder- und Metallarmbänder weiterhin ein Muss für klassische Uhren sind, werden einige besonders sportive Uhren auch mit knallbunten Kautschuk- beziehungsweise Silikonarmbändern ausgestattet.

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