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Hilfreich oder Altpapier? Telefonbücher im digitalen Zeitalter. Foto: Julian Stratenschulte

Das Telefonbuch lebt

Zu Anfang wurde das Telefonbuch kritisch beäugt, dann kam der Aufstieg zum Massenprodukt. Mittlerweile hätte das Internet das gedruckte Verzeichnis schon längst verdrängen können. Doch das Telefonbuch überlebt.

Braunschweig (dpa) - Jedes Jahr werden noch immer rund 100 Millionen Telefonbücher in Deutschland verteilt. Vor allem außerhalb von Ballungsräumen ist die gedruckte Form noch immer beliebt - trotz der Konkurrenz aus dem Internet.

Laut einer repräsentativen Studie des Verbands Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV) von 2015 nutzen in den eher ländlich geprägten Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern 70 Prozent der Menschen gedruckte Telefonbücher. In Berlin sind es nur 28 Prozent.

Etwa die Hälfte der Deutschen nutzt zusätzlich oder ausschließlich die speziellen Telefonbuch-Seiten im Internet, ergab eine repräsentative Umfrage von YouGov. Aber nur etwa jeder Vierte würde die Papier-Verzeichnisse ganz abschaffen wollen.

Umfrage YouGov

Nutzerstudie VDAV

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