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Der Datenschreiber des verunglückten Zuges wurde gefunden. 

Ermittlungen laufen

Datenschreiber nach Zugunglück bei New York sichergestellt

Hoboken - Nach dem schweren Zugunglück nahe New York mit einer Toten und 108 Verletzten haben Ermittler zwei Datenschreiber sichergestellt.

Sie würden derzeit in Washington ausgewertet, sagte ein Sprecher der Transportsicherheitsbehörde NTSB am Dienstag. Auch das Handy des Zugführers sei gefunden worden. Warum der Pendlerzug vor einer Woche ungebremst in den Kopfbahnhof in New Jersey fuhr und ob menschliches Versagen oder ein technischer Defekt dabei eine Rolle spielten, blieb weiter unklar.

Der 48 Jahre alte Zugführer hatte Ermittlern gesagt, vor dem Unfall am vergangenen Dienstagmorgen mit sechs Minuten Verspätung unterwegs gewesen zu sein. Er habe sich noch daran erinnern können, bei der Einfahrt in den Bahnhof gehupt und seine Geschwindigkeit kontrolliert zu haben. Das nächste, woran er sich erinnern könne, sei der Moment nach dem Aufprall, als er auf dem Boden der Fahrerkabine zu sich kam. US-Medien zufolge ist er seit dem Jahr 2000 als Zugführer tätig. Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Gleisgelände liegt bei umgerechnet etwa 16 Kilometern pro Stunde, im Bereich der Bahnsteige bei der Hälfte.

„Wir werden hier noch ein paar weitere Tage sein“, sagte der NTSB-Sprecher. Wann der historische Bahnhof, dessen Dach bei dem Unfall teils eingestürzt war, wieder öffnen kann, sei unklar. Rund 50.000 Menschen passieren das am Hudson River gelegene Gebäude jeden Tag, die meisten auf dem Weg von und zur Arbeit in Manhattan.

Tote und zahlreiche Verletzte bei Zugunglück nahe New York

Schweres Zugunglück in New Jersey: Mehr als hundert Verletzte

dpa

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