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Josef Fritzl sitzt für seine grausamen Taten lebenslang in Haft. Ein Bauprojekt des Verbrechers sorgt nun für Ärger.

Aus dem Knast: Fritzl baut 13 Reihenhäuser

Amstetten - Josef Fritzl (74) hat mit seinen unmenschlichen Taten traurige Berühmtheit erlangt. Jetzt sorgt ein Bauvorhaben des zu lebenslanger Haft verurteilten Mannes für Empörung.

Josef Fritzl plant ein Bauprojekt in seinem Heimatort Amstetten. 13 Reihenhäuser sowie ein Bürogebäude mit Tiefgarage sollen dort entstehen. Die Anwohner laufen Sturm gegen das Projekt eines Mannes, der so viel Unmenschliches tat.

Der 74-jährige Fritzl hielt seine Tochter knapp 24 Jahre in einer Kellerwohnung gefangen, vergewaltigte sie unzählige Male, zeugte sieben Kinder mit ihr, von denen er drei adoptierte und eines starb. 2008 flog sein Verbrechen auf und sorgte weltweit für Empörung. Inzwischen wurde Fritzl der Prozess gemacht. Er sitzt nun lebenslang in einer Einzelzelle.

Doch das hält den Kriminellen offenbar nicht davon ab, ein großes Bauprojekt in Amstetten, in der Nähe seines früheren Wohnhauses und des Tatorts seines Verbrechens, zu stemmen. Die Genehmigung für 13 Reihenhäuser sowie ein Bürohaus mit Tiefgarage hatte Fritzl bereits im Jahr 2006 beantragt, als noch niemand von seinen schlimmen Taten wusste. In der Zwischenzeit musste Fritzl Konkurs anmelden und ein verwalter übernahm die Abwicklung. Der trat als "Konsenswerber" in das Bauprojekt ein und erhielt  nun eine Genehmigung, wie das österreichische Portal www.oe24.at berichtet.

Die Empörung in Amstetten ist groß. Nicht nur, weil Fritzl seinen früheren Nachbarn als Sinnbild des Grauens gilt, sondern auch wegen ganz handfester Einwände gegen das Bauvorhaben an sich.

ja

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