Nach Urteil

Deutsch-türkische Bürokratie-Posse geht weiter

Uelzen - Quasi von heute auf morgen wird einem türkischstämmigen Beamten die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. Die fristlose Kündigung folgt. Jetzt gab es ein Gerichtsurteil, doch der Kampf des Mannes geht weiter.

Eine Verkettung von unglücklichen Umständen hatte dazu geführt, dass die Uelzener Ausländerbehörde dem in Deutschland geborenen Oguz K. (33) kürzlich in einem Eilverfahren rückwirkend die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannte. Diese hatte er mit 18 Jahren angenommen, doch bei den türkischen Behörden wird er nach wie vor als türkischer Staatsbürger geführt. Der Beamte wurde daraufhin gefeuert und stand urplötzlich vor dem Nichts.

Jetzt gibt es neue Hoffnung für den Mann: Das Verwaltungsgericht Uelzen hat entschieden, dass die Ausländerbehörde vorschnell handelte. Das Bürokratie-Opfer versucht derweil, seine falsche Staatsbürgerschaft "erneut" abzulegen. Doch das ist alles andere als einfach. 

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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