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Touristen sind im Himalaya von einer Lawine überrascht worden.

Lawine: Deutsche im Schlaf überrascht

Oberstdorf - Die Opfer des Lawinenunglücks im Himalaya wurden nach Angaben eines deutschen Expeditionsveranstalters im Schlaf von den Schneemassen überrascht.

Die Gruppe mit ihren sechs Sherpas sei am frühen Sonntagmorgen im Lager gewesen und von den Schneemassen zum Teil bis zu 300 Höhenmeter weit mitgerissen worden, teilte das Unternehmen Amical alpin am Montag in Oberstdorf mit.

Ein 42-jähriger Teilnehmer aus dem niederbayerischen Dingolfing kam dabei ums Leben, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt. Die Veranstalter waren tief betroffen. „Wir möchten allen Angehörigen unser tiefstes Beileid und unser Mitgefühl aussprechen“, erklärten sie.

Insgesamt starben bei dem Unglück am 8163 Meter hohen Mount Manaslu mindestens zwölf Menschen, darunter auch Bergsteiger aus Spanien und Nepal. Fünf weitere wurden am Montag noch vermisst. Der Leichnam des 42-Jährigen wurde nach Angaben der Veranstalter der deutschen Botschaft übergeben. Die beiden Verletzten seien in ein Krankenhaus nach Kathmandu geflogen, die restliche Gruppe mit Helikoptern ins Basislager gebracht worden.

dpa

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