Spezielle Sicherheitsvorkehrungen

Soldaten gut auf Ebola-Epidemie vorbereitet

Potsdam - Nach Angaben des Einsatzführungskommandos sind die in Westafrika stationierten deutschen Soldaten auf die Ebola-Epidemie gut vorbereitet. Spezielle Vorkehrungen schützen die Truppe.

Die in Westafrika stationierten Soldaten der Bundeswehr sind nach Angaben des Einsatzführungskommandos in Potsdam gut auf die Ebola-Epidemie vorbereitet. „Der Truppenarzt der mehr als 150 deutschen Soldaten in Mali ist Tropenmediziner und hat längst einen Notfallplan für ein mögliches Übergreifen der Epidemie aus den Nachbarländern erarbeitet“, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos am Montag. Ohnehin gälten in den Ländern, in denen gefährliche Tropenkrankheiten vorkommen, spezielle Sicherheitsvorschriften. „Das gilt ja etwa auch für den Südsudan.“

So dürfen bestimmte Nahrungsmittel für die Truppe nur aus Europa kommen und die Soldaten werden vor ihrem Einsatz geimpft. Von der Ebola-Epidemie sind Guinea, Sierra Leone und Liberia betroffen. In dem an Guinea grenzenden Mali trainiert die Bundeswehr im Rahmen einer EU-Mission einheimische Soldaten. Im ebenfalls angrenzenden Senegal sind 35 Bundeswehrsoldaten einer UN-Mission stationiert.

Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung am Montag über die Schutzmaßnahmen für die Soldaten berichtet.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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