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Viele der Opfer des Erdbebens in Nepal haben alles verloren. Sie sind auf Hilfsorganisationen und Spenden aus dem Ausland angewiesen. 

über 4 Millionen an Spendengeldern

Deutsche spenden Millionen für Erdbebenopfer in Nepal

Berlin - Nach dem schweren Erdbeben in Nepal verzeichnen die Hilfsorganisationen in Deutschland eine hohe Spendenbereitschaft.

Allein beim Bündnis "Aktion Deutschland hilft" gingen bislang 4,1 Millionen Euro an Spenden ein, wie Sprecherin Birte Steigert am Donnerstag in Bonn der Nachrichtenagentur AFP sagte. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss zahlreicher Hilfsorganisationen, darunter die Johanniter, Malteser International, World Vision und der Bundesverband Rettungshunde. Steigert sprach von einer "guten Spendenbereitschaft".

Ähnlich äußerten sich Caritas International, die Diakonie Katastrophenhilfe und Unicef Deutschland, die neben dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zum "Aktionsbündnis Katastrophenhilfe" gehören. Über Caritas International spendeten die Bundesbürger bislang knapp eine Million Euro, wie ein Sprecher AFP sagte. Auch über das Erzbistum Freiburg kam eine Million Euro an Spenden.

Bei der Diakonie Katastrophenhilfe ging nach Angaben einer Sprecherin bislang ebenfalls knapp eine Million Euro an Spenden ein. Unicef Deutschland überwies bereits eine Million Euro aus privaten Spenden nach Nepal. "Es gibt eine große Hilfsbereitschaft mit den Erdbebenopfern", sagte Unicef-Sprecherin Ninja Charbonneau. Angesichts der Schäden und der Zustände in Nepal seien die Menschen dort noch länger auf Hilfe angewiesen. Nach neuester Schätzung von Unicef brauchen allein 1,7 Millionen Kinder in den 21 am schlimmsten vom Erdbeben verwüsteten Distrikten dringend Hilfe.

Am vergangenen Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert. Die Zahl der Toten stieg inzwischen auf mehr als 5400; de Zahl der Verletzten lag bei mehr als 10.000 Menschen. Allgemein wird mit weiteren Toten gerechnet, weil Bergungsteams erst am Dienstag die abgelegenen Regionen erreichten.

AFP

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