Deutsche wollte ihrem Mann helfen

Drei Bergwanderer stürzen in Tirol in den Tod

Innsbruck - Beim Versuch ihrem gestürzten Ehemann zu helfen, stürzte eine Deutsche bei einer Bergtour am Montag in Tirol selbst an einem steilen Felshang in den Tod.

Der 73-Jährige war auf der mehrtägigen Hüttenwanderung zuvor gestürzt und auf dem nassen Gras talwärts gerutscht. Als die 65-Jährige ihm helfen wollte, rutschte sie laut Polizei ebenfalls aus und stürzte einen steilen Felshang hinab. Laut dem Onlineportal der Tiroler Tageszeitung konnte der Mann seinen Absturz aus eigener Kraft verhindern und sich retten.

Das Unglück ereignete sich demnach im Bezirk Außerfern unterhalb des Jubiläumswegs genannten Wanderweges in rund 1.800 Metern Höhe, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

400 Meter tief gestürzt - Bergsteiger sterben am Großglockner

Bei einem weiteren Bergunfall in Tirol stürzten zwei österreichische Alpinisten am Dienstag aus noch ungeklärter Ursache am Großglockner rund 400 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe, wie die Polizei mitteilte. Ein 49-Jähriger war sofort tot. Sein 56 Jahre alter Begleiter wurde zunächst schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er wenig später. Der Großglockner ist mit einer Höhe von rund 3800 Metern der höchste Berg Österreichs.

AFP/dpa/hn

Rubriklistenbild: © dpa

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