Auf dem Weg zur Christus-Statue

Bewaffnete überfallen deutsche Touristen in Rio

Rio de Janeiro - Zehn deutsche Touristen sind in Rio de Janeiro auf einer Busfahrt ausgeraubt worden. Die Reisenden befanden sich auf dem Weg zur Christus-Statue, als sie von fünf Bewaffneten üerfallen wurden.

Das berichtete die Zeitung „Folha de São Paulo“ am Freitag. Das deutsche Konsulat in Rio de Janeiro bestätigte der Nachrichtenagentur dpa den Vorfall.

Die Täter hätten Geld, Kameras und Handys der Touristen mitgenommen, hieß es im Zeitungsbericht. Von den Deutschen wurde demnach keiner verletzt. Die Täter entkamen. Der Geschäftsführer des Hotels, in dem die Touristen untergekommen waren, sagte, ein Teil der Gruppe von sechs Erwachsenen und vier Jugendlichen komme aus Baden-Württemberg. Sie seien am Freitag vorzeitig wieder abgereist.

Am vergangenen Wochenende war eine US-Touristin in einem Minibus in Rio de Janeiro mehrfach vergewaltigt und anschließend ausgeraubt worden. Der Begleiter der Frau, ein Franzose, wurde gefesselt und geschlagen. Das Paar wurde erst nach sechs Stunden freigelassen. Die drei mutmaßlichen Täter, unter ihnen der Busfahrer, wurden später verhaftet. Die Stadtbehörden haben nach diesem Vorfall die dunkel getönten Scheiben in Transportfahrzeugen verboten.

Im kommenden Jahr wird in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Rio de Janeiro ist außerdem Veranstaltungsort der Olympischen Spiele 2016.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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