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Feuerwehrleute genießen in Deutschland soviel Vertrauen wie kaum eine andere Berufsgruppe.

Auch Priester gewinnen an Ansehen

Deutsche vertrauen Feuerwehrleuten

Stuttgart - Feuerwehrleute, Krankenschwestern und Piloten sind laut einer Umfrage die drei vertrauenswürdigsten Berufe. Bestimmte - durchaus prominente - Berufsgruppen schneiden sehr schlecht ab.

Wie eine am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichte Untersuchung für das Magazin „Reader?s Digest“ ergab, halten jeweils rund 90 Prozent diese Gruppen für zuverlässig.

Es folgen Apotheker, Ärzte, Polizisten und Bauern. Im Mittelfeld liegen Lehrer, Meteorologen, Richter und Taxifahrer, die von je rund 60 Prozent für vertrauenswürdig gehalten werden. Rechtsanwälte kommen auf 52 und Priester auf 48 Prozent. Reiseveranstalter, Journalisten, Gewerkschaftsführer und Fußballspieler rangieren bei rund 20 bis 30 Prozent. Weniger vertrauenswürdig sind demnach Autoverkäufer mit 16, Finanzberater mit 14 und Politiker mit 10 Prozent.

Deutlich zugenommen hat im Vergleich zur Studie vor einem Jahr das Ansehen von Priestern und Pfarrern. Die Zustimmungsrate stieg binnen zwölf Monaten von 37 auf 48 Prozent. „Reader?s Digest“ vermutet als Grund dafür Bemühungen um mehr Transparenz und Verantwortung für die aufgedeckten Fälle sexuellen Missbrauchs.

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

Die seit 2001 jährlich durchgeführte Studie „European Trusted Brands“, bei der knapp 20.000 Menschen befragt werden, macht auch Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern deutlich: So ist in der Bundesrepublik die Zustimmung zu einigen Berufsgruppen deutlich höher als im europäischen Schnitt: Bei Richtern ist die Differenz am größten: 58 zu 39 Prozent. Auch Polizisten, Rechtsanwälte, Taxifahrer und Priester schneiden zwischen Ostsee und Bodensee klar besser ab. Jeweils rund 10 Prozent weniger vertrauen die Deutschen im Vergleich zu den Europäern insgesamt Finanzberatern und Lehrern.

jac/has/joh

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