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Am Wochenende werden die Uhren um eine stunde vorgestellt.

Umfrage

Deutsche wollen Sommerzeit abschaffen

Hamburg - Jedes Jahr im März ist es wieder so weit: Die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt. Dabei haben die meisten Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge gar keine Lust auf die Zeitumstellung.

In der Nacht zum Sonntag (31. März) springen die Uhrzeiger um 2.00 auf 3.00 Uhr, die Sommerzeit startet. Bis zum letzten Wochenende im Oktober bleibt es dann abends länger hell.

Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme

Fast jede dritte Frau (30 Prozent) klagt der Umfrage zufolge nach der Zeitumstellung über gesundheitliche Probleme - bei den Männern sind es 18 Prozent. „Die meisten der Betroffenen fühlen sich schlapp und müde, haben Einschlafprobleme oder Schlafstörungen“, heißt es. Mehr als jeder dritte Betroffene habe nach der Zeitumstellung Konzentrationsprobleme (36 Prozent), jeder Zehnte sogar depressive Verstimmungen. 27 Prozent der Männer sagten zudem, sie kämen dann häufiger nicht pünktlich zur Arbeit.

„Die fehlende Stunde bringt den Hormonhaushalt durcheinander“, erklärte die Ärztin Waltraud Pfarrer von der DAK-Gesundheit. „Morgens sind wir müde, aber am Abend kommen wir nicht ins Bett. Der Biorhythmus gewöhnt sich nur langsam an die Umstellung.“

So fällt die Umstellung leichter

Um sich besser auf die Sommerzeit einzustellen, empfiehlt Pfarrer, bereits ein paar Tage vor der Uhrenumstellung immer etwas früher ins Bett zu gehen und auch die Mahlzeiten früher als sonst einzunehmen. Schließlich ändere der Körper seinen Rhythmus nicht von einem Tag auf den anderen. Wer abends nicht einschlafen kann, sollte Dragees oder Kräutertees mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse oder auch autogenes Training ausprobieren. Wer tagsüber müde ist, sollte am besten eine kurze Pause einlegen. „Optimal: Ein kurzer Rundgang an der frischen Luft.“

dpa

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