Bluttat in Spanien

Deutscher filmt heimlich Mädchen: Vater tötet ihn

Madrid - Nachdem er in einem Restaurant in Spanien ein fremdes Mädchen gefilmt hatte, ist ein Deutscher einem Bericht zufolge vom Vater des Kindes angegriffen worden und an seinen Verletzungen gestorben.

Der Deutsche, der seit einigen Jahren in Spanien wohnte, war erst vor wenigen Tagen wegen Besitzes von kinderpornografischem Material vorläufig festgenommen worden, wie die spanische Nachrichtenagentur efe am Montag unter Berufung auf die paramilitärische Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) berichtete.

Der Vater des Kindes, ein 40 Jahre alter britischer Staatsbürger, sei unweit des Tatorts im südspanischen San Roque in der Provinz Cádiz unter dem Vorwurf des Mordes festgenommen worden, berichtete efe weiter. Der Deutsche hatte nach Aussagen von Augenzeugen am Samstagabend in einem Restaurant in San Roque das kleine Mädchen gefilmt, wie es in dem Bericht hieß. Nachdem der 43-Jährige trotz Protesten der Eltern weitergemacht habe, sei er vom Vater des Kindes an seinem Tisch mit Faustschlägen attackiert worden und später im Krankenhaus gestorben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aus Eifersucht: Mann will Kollegen durch Gasexplosion töten 
Ein 29-Jähriger hat versucht, seinen Arbeitskollegen mit einer selbst erzeugten Gasexplosion umzubringen. Sein Motiv war reine Eifersucht. 
Aus Eifersucht: Mann will Kollegen durch Gasexplosion töten 
Hochsaison für Zecken - steigendes Infektionsrisiko
Sie haben acht Beinchen und streben nach einer Blutmahlzeit: Forscher sehen 2018 als Zeckenjahr. Bei Ausflügen in die Natur hilft richtige Kleidung gegen Stiche - und …
Hochsaison für Zecken - steigendes Infektionsrisiko
Forscher: Mindestens 49 Paare für Reise zu Exoplaneten
Eine Reise zu einem Planeten außerhalb unserer Sonnensystems würde 6300 Jahre dauern. Forscher haben berechnet, wie groß die Besatzung für so eine …
Forscher: Mindestens 49 Paare für Reise zu Exoplaneten
Ein Bärenschädel per Luftpost
Braunbären sind eine geschützte Tierart. Das bedeutet, dass man sie - auch in Teilen - nicht einfach ein- oder ausführen darf. Wer es doch tut, dem drohen Strafen.
Ein Bärenschädel per Luftpost

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.