Deutscher UN-Mitarbeiter im Jemen entführt

Kairo/Sanaa - Ein Deutscher ist offenbar gemeinsam mit fünf weiteren UN-Mitarbeitern im Jemen entführt worden. Der Mann arbeitet in einem UN-Büro für Humanitäre Hilfe.

Die Entführer aus der Provinz Al Mahwit fordern die Freilassung von Stammesmitgliedern aus dem Gefängnis. Neben dem Deutschen wurden eine Irakerin, eine Palästinenserin, ein Kolumbianer und zwei Jemeniten gekidnappt, wie der Vorsitzende des örtlichen Gemeinderates erklärte. Ein UN-Vertreter im Jemen bestätigte die Entführung.

Im Jemen kommt es immer wieder zu Entführungen, um Zugeständnisse von der Regierung zu erpressen. Die meisten Geiselnahmen enden unblutig.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, die Meldungen über eine Verschleppung seien bekannt. Das Krisenreaktionszentrum und die deutsche Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind nach ihren Worten eingeschaltet und bemühen sich um Aufklärung.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Tote bei Busunglück in Italien
Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Bus-Experten sprechen von tragischen Umständen: Die …
16 Tote bei Busunglück in Italien
Festnahmen zwölf Jahre nach millionenschwerem Diamantenraub
Amsterdam - Zwölf Jahre nach dem Raub von Diamanten im Wert von rund 75 Millionen Euro auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol hat die Polizei sieben Tatverdächtige …
Festnahmen zwölf Jahre nach millionenschwerem Diamantenraub
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“
Verona - Bei einem schlimmen Unglück nahe Verona in Italien sind mindestens 16 Menschen gestorben, dutzende wurden verletzt. Ein Bus wurde für Schüler aus Ungarn zur …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“
Tödliche Meuterei in Gefängnis: Soldaten im Einsatz
Natal - Nach der tödlichen Meuterei in einem Gefängnis im Nordosten Brasiliens haben Soldaten damit begonnen, durch die nahe gelegene Stadt Natal zu patrouillieren.
Tödliche Meuterei in Gefängnis: Soldaten im Einsatz

Kommentare