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Wer steckt sich in Deutschland mit Corona an? Eine Altersgruppe sticht in RKI-Grafik deutlich heraus

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Von: Martina Lippl

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Wer steckt sich mit Corona an? Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine Grafik in seinem Wochenbericht veröffentlicht.
Wer steckt sich mit Corona an? Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine Grafik in seinem Wochenbericht veröffentlicht. © RKI Grafik

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland steigen seit Juli. Doch wer steckt sich mit Corona an? Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in seinem Wochenbericht Zahlen und Daten veröffentlicht.

Berlin - Es ist eine verzwickte Situation. Die Corona-Inzidenz in Deutschland* steigt täglich an - seit Wochen. Die Corona-Fallzahlen nehmen zu. Der Anteil der Delta-Variante  (B.1.617.2) bei den Infektionen liegt inzwischen bei 98 Prozent, teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht (Stand: 12. August) mit. Die Daten für die deutlich ansteckender Mutante beziehen sich demnach auf repräsentative stichprobenartige Untersuchungen.

„Die Gesundheitsämter können nicht mehr alle Infektionsketten nachvollziehen“, teilt das RKI mit. Es sind Sätze, die vielen bekannt vorkommen und die eigentlich keiner mehr hören will und wollte. In einer Altersgruppe verzeichnet das Berliner Institut auffällig hohe Infektionszahlen. Altersgruppe nach Meldewochen visualisiert das RKI in einer sogenannten Heatmap. In der Grafik lässt sich beispielsweise die 7-Tage-Inzidenz der Ü-90-Jährigen oder der 35 bis 39 Jahre alten Menschen ablesen. Orangefarben (Inzidenz von 50 bis 100) stechen in der Grafik aktuell zwei Felder deutlich hervor.

RKI-Grafik: Wer steckt sich mit Corona an?

Bis zum Mai 2021 sei die Inzidenz laut RKI-Bericht in allen Altersgruppen gesunken. Seit der 27. Kalenderwoche (5. bis 11. Juli) kommt es „wieder zu einem Anstieg der Inzidenz vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 34-Jährigen, und zunehmend auch in den anderen Altersgruppen bis 49 Jahre“.

Nach der RKI-Heatmap zeigt sich auch seit einigen Wochen ein Anstieg der Corona-Fälle in der Altersgruppe der 10 und 14-Jährigen - den größtenteils ungeimpften Kindern. Leider weist das RKI keine Altersgruppe bis zwölf Jahre aus.

Denn: Im Vergleich zu den Durchgeimpften Gruppen bei den 60-Jährigen ist die 7-Tage-Inzidenz weiterhin einstellig. In der Welle über den Jahreswechsel war diese Altersgruppe besonders stark betroffen. Während „in der Frühjahrswelle 2021 eine höhere Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen zu beobachten war.“(ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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