Kalter April

Endlich Frühling? Hoch „Renate“ macht Strich durch die Rechnung - und das wohl bis Ende des Monats

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Die Prognosen für den restlichen Monat sind einhellig - in Sachen Wetter müssen die Deutschen nun wohl auf den Mai hoffen.

Berlin - Wer der Meinung ist, dass wir schon fast Mai haben, liegt richtig. Wer findet, dass jetzt die Wärme mit aller Macht kommen sollte, dem mag man kaum widersprechen. Der Frühling stellt sich aber nur zaghaft ein.

Zwar steigen die Temperaturen in Deutschland seit Wochenanfang langsam. Am Mittwoch könnten es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar 19 Grad werden. „Die 20-Grad-Marke rückt also endlich wieder näher, noch höhere Temperaturen sind allerdings nicht zu erwarten“, sagte ein DWD-Meteorologe der dpa.

Wetter in Deutschland: „Es wird wieder unbeständiger“

Das gilt aktuell generell. „Nach der Wochenmitte setzt sich der Temperaturtrend voraussichtlich nicht fort“, sagte er weiter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gingen die Temperaturen „eher wieder etwas zurück, und es wird auch wieder unbeständiger“.

Auch die Autoren des Portals wetteronline.de wollen sich nicht zu optimistisch geben. Trotz wärmerer Luft - an „Frühling pur“ glauben sie in ihrer 14-Tage-Prognose nicht. Der Grund: Bereits am Donnerstag strömt laut ihrer Voraussage kältere Luft vom Norden ins Landesinnere. Die Folge: Temperaturen nur im einstelligen Bereich, und mancherorts Regen.

Selbst in der zweiten April-Hälfte noch so eine Szene: ein nebliger Morgen bei Leipzig.

Kein April-Frühling in Aussicht: Hoch „Renate“ verhindert ihn

Einen positiven Ausblick geben sie jedoch. Das Wochenende soll wieder wärmer werden, im Südwesten und Süden mit Temperaturen von mehr als 15 Grad, am Oberrhein sogar bis zu 20 Grad. Nur in der Nordosthälfte und an den Küsten Deutschlands ist es kühler, schreiben sie. Auch anschließend ist kein astreines Frühlingswetter mit Sonne von früh bis spät in Sicht. Die Temperaturen bleiben für Ende April wohl eher verhalten.

The Weather Channel weiß zu berichten, wer dafür verantwortlich ist: Hoch „Renate“. Das Hochdruckgebiet sorgt dafür, dass der Zustrom kalter Luft aus Skandinavien weiterhin bestehen bleibt. Auch die Meteorologen dieses Portals sind sich sicher: Nach dem frühlingshaften Intermezzo am Wochenende setzt sich der kalte April fort. (frs mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © Jan Woitas/dpa

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