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Bodenfrost im Tiergarten in Berlin.

Wetter in Deutschland

Regen und Bodenfrost - Es droht gebietsweise Blitzeis

Offenbach - Auf den Straßen in Deutschland wird es möglicherweise rutschig. Angesichts gefrorener Böden könnte der Regen am Dienstagmorgen Folgen haben.

„Es gibt durchaus Potenzial für Glätte und Blitzeis“, warnte die Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Zu den betroffenen Gebieten könnte ein Bereich von Nordhessen bis zur Ostsee gehören - einschließlich der Gebiete östlich von Hannover und dem östlichen Schleswig-Holstein. In der Nacht zu Mittwoch herrsche dagegen im Südosten Glättegefahr.

In den kommenden Tagen wird es nach den vergangenen frostigen Nächten und Morgen zwar wieder etwas milder, aber regnerisch und grau. „Da kommt ziemliches Schmuddelwetter“, sagte Bertelmann. Lediglich südlich der Donau bestehe noch eine Chance, ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen.

Mit Höchsttemperaturen von bis zu 15 Grad am Oberrhein sind am Donnerstag aber zumindest die Temperaturen recht angenehm. Im Durchschnitt steigt die Temperatur aber nicht über zehn Grad. Zudem zeigt sich der Herbst auch mit kräftigen bis stürmischen Windböen eher von seiner herben Seite.

Schlechte Aussichten auf Supermond - mit einer Ausnahme

Vom Supermond dürfte am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag vielerorts kaum etwas zu sehen sein. Regenwolken verdecken das Himmelsschauspiel in weiten Teilen Deutschlands, wie die Bertelmann sagte. „Am besten sind die Chancen im Südosten, vor allem in Bayern - allerdings auch nur am Abend und in der ersten Nachthälfte. Dann ziehen auch dort Wolken auf.“

Exakt um 14.52 Uhr war am Montag die Vollmondphase eingetreten. Drei Stunden zuvor kam der Mond mit 356.509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe. Erst am 7. April 2020 wird unser Nachbar der Erde mit 356.907 Kilometer ähnlich nahe kommen.

Lesen Sie auch: Heute Supermond: Welche Macht hat der Mond wirklich über uns?

dpa

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