Ein Windsurfer gleitet bei stürmischen Wetter auf der Ostsee.
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Meteorologen sagen für Deutschland Sturmgefahr voraus (Archivbild).

Nun wird es ungemütlich

Tief „Hartmut“ im Anmarsch: Wieder Wetter-Wende in Deutschland - DWD spricht von Sturmgefahr

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Deutschland hellt sich aktuell auf - rein optisch, wegen mehr Sonne. Meteorologen empfehlen aber, sich auf einen Wetterwechsel in wenigen Tagen einzustellen.

  • Das aktuelle Wetter in Deutschland: sonnig, aber frisch.
  • Im Norden allerdings kann es Niederschlag bis hin zu Schnee geben.
  • Aber der Wochenmitte soll das Wetter in ganz Deutschland umschlagen.

Offenbach - Was Kleidung angeht, sollte man in Deutschland aktuell auf den „Zwiebel-Look“ setzen. In den frühen Morgenstunden stellt das Portal wetteronline.de vielerorts bis zu 10 Grad minus fest - und dann würden es im Laufe des Tages doch bis 4 bis 8 Grad, im Südwesten sogar bis zu 10 Grad.

„Brrr. Nach dem frostigen Morgen bleibt es heute weiter recht frisch, aber meist trocken...“, twitterte das Social-Media-Team des Portals am Samstag.

Wetter in Deutschland: „Kesja“ und „Harmut“ machen sich bemerkbar

Dennoch: Das Wochenende werde sonnig - das prognostiziert auch der Deutsche Wetterdienst (DWD). Ausnahme: Der Norden des Landes. An den Küsten soll es laut wetteronline.de leicht regnen und zwischen Münster und Berlin dichter bewölkt sein.

Zwei Namen kann man sich hier merken: „Kesja“ und „Hartmut“. Kesja ist ein Hochdruckgebiet, das laut DWD in den kommenden Tagen durchschlägt, und zwar mit höheren Temperaturen. Allerdings wieder nicht im Norden, sondern vor allem in der Mitte und dem Süden. Heißt: bis zu 10 Grad am Sonntag.

Wende bei Deutschland-Wetter ab Wochenmitte - Sturmgefahr

„Hartmut“ hingegen ist ein Tief, das sich vom Nordpolarmeer nach Nordskandinavien bewegt und Wolken sowie vereinzelt Regen oder Schneeflocken mit sich bringe. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen wetteronline.de zufolge verbreitet wieder unter den Gefrierpunkt - vor allem in Bayern scheint das Winter-Wetter vorerst bleiben zu wollen. Lediglich im Norden soll es nicht frieren.

Zum Wochenstart soll es dann auch im Süden bewölkter und nasser werden - ab der Wochenmitte müsse man mit Sturm rechnen, so wetteronline.de. Das deckt sich damit, dass auch der DWD zur Wochenmitte (10. März) eine neue Wetterlage voraussagt. „Die Vorhersagen sind allerdings noch unsicher und für Details müssen die kommenden Tage abgewartet werden“, sagte ein DWD-Meteorologe. Mit einiger Wahrscheinlichkeit steige die Sturmgefahr. (frs)

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