„Schließen Sie alle Fenster und Türen“

Wetter in Deutschland: KATWARN ausgelöst - DWD erweitert Warnung - Alarmstufe Rot in vielen Kreisen

  • Richard Strobl
    vonRichard Strobl
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Das Wetter in Deutschland erlebt gerade eine radikale Wende. Nach der extremen Hitze gelten jetzt DWD-Warnungen für viele Regionen.

  • Wetter in Deutschland: Es wird ein ungemütliches Wochenende.
  • In vielen Regionen gelten Warnungen.
  • Das Sommer-Wetter ist bis auf weiteres passé.

+++ Wir beenden diesen Ticker an dieser Stelle. Alle weiteren Infos und Entwicklungen zum Wetter in Deutschland lesen Sie in diesem News-Ticker. +++

Update vom 28. August, 13.40 Uhr: Das kommende Wochenende verspricht Regen, Unwetter und dicke Wolken am Himmel. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung nun ausgeweitet. Demnach müsse in mehreren Kreisen in Süddeutschland bis Montagmorgen mit Dauerregen gerechnet werden.

Laut DWD-Warnkarte sind einige Kreise sogar von der Alarmstufe Rot betroffen. Diese Stufe bezieht sich nicht nur auf die Stadt München, sondern auf einen großen Bereich westlich, südlich und südwestlich der bayerischen Landeshauptstadt - bis hin zum Bodensee.

Die DWD-Warnkarte (Stand 14.11 Uhr am Freitag).

Der Grund: ergiebiger Dauerregen. Die Warnung gilt bis Montag, 0 Uhr. "Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 l/m² und 90 l/m² erwartet", heißt es etwa für München seitens des DWD.

Wettter in Deutschland: Katwarn löst für bestimmte Regionen aus

Update vom 28. August, 8.45 Uhr: Nun scheint er endgültig vorbei zu sein, der Sommer 2020. Nachdem Sturmtief „Kirsten" bereits in den vergangenen Tagen für vielerorts frische Temperaturen, Regen und teils orkanartige Windböen gesorgt hatte, scheint der Herbst am Wochenende endgültig in Deutschland angekommen zu sein.

Während laut dem DWD mit Sturmböen nur noch vereinzelt auf den Nordseeinseln und auf exponierten Gipfeln zu rechnen sei, scheint sich über das komplette Wochenende eine dicke Wolkendecke über ganz Deutschland auszubreiten. Demnach werde vielerorts sogar vor Dauerregen bis Sonntagabend gewarnt. Dabei müsse laut DWD sogar mit Regenmengen zwischen 40 und 60 Liter pro Quadratmeter gerechnet werden, im Allgäu und am Bodensee möglicherweise sogar mit 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter. Für Bayern schlägt regional auch die Alarm-App Katwarn aus. Hochwasser und Überflutungen von Straßen seien aufgrund des Dauerregens möglich. Auch könnten Erdrutsche auftreten. „Schließen Sie alle Fenster und Türen!“ heißt es auf Katwarn. Über die Alarm-App Katwarn warnt auch der DWD vor einer Extremwetterlage.

Für den Küstenbereich und den Nordwesten weitet der DWD die Unwetterwarnung sogar aus, hier muss auch mit Hagel und Starkregen gerechnet werden. Hurrikan „Sally" bedroht die US-Südküste. Zwei Bundesstaaten riefen bereits den Notstand aus.

Wetter in Deutschland: Sturmtief „Kirsten“ sorgen für ungemütliches Wetter

Update vom 26. August, 19.18 Uhr: Sturmtief „Kirsten“ und seine Ausläufer haben am Mittwoch für ungemütliches Wetter in großen Teilen Deutschlands gesorgt. Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden, einzelne Menschen wurden von herabfallenden Ästen und Bäumen verletzt. Vom Sturm überrascht wurde eine Familie beim Baden im Bodensee - die Wasserschutzpolizei konnte sie in letzter Minute retten.

Am Vormittag war eine Vierjährige laut Polizei mit ihrer 37 Jahre alten Tante bei Überlingen im Bodensee schwimmen, als plötzlich Sturm aufzog. Als der 39 Jahre alte Ehemann der Frau bemerkte, dass sie und die kleine Nichte es bei dem starkem Wellengang nicht mehr ins Motorboot zurückschafften, sprang er hinterher. Die Wasserschutzpolizei entdeckte die um ihr Leben kämpfenden Menschen nur deshalb, weil sie wegen eines anderen Notfalls zu einem Segelboot unterwegs waren. Der 39-Jährige hielt das kleine Mädchen zu diesem Zeitpunkt nur noch mit Mühe über Wasser, als die Retter die völlig Entkräfteten bergen konnten. Alle drei standen unter Schock.

Im Rest Deutschlands bereiteten vor allem Bäume Sorge: Da sie noch voller Laub sind, bieten sie dem Wind eine große Angriffsfläche. In Karlsbad bei Karlsruhe stürzte am Vormittag ein Baum auf eine Stadtbahn. Weder der Fahrer noch die Fahrgäste seien dabei verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Vermutlich sei der rund 40 Zentimeter dicke Baum von einer Sturmböe erfasst worden.

Ein durch das Sturmtief „Kirsten“ abgeknickter Baum liegt neben der Fahrbahn. Das Tief bringt Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometern mit sich.

Am Donnerstag soll sich das Wetter in Deutschland nach den ersten herbstlichen Stürmen wieder beruhigen. Tief „Kirsten“ zieht Richtung Baltikum, wo es sich weiter abschwächt, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. In der Nordhälfte Deutschlands werden Temperaturen zwischen 17 und 21 Grad erwartet, dazu kann es vereinzelt Schauer geben. Nach Süden hin bleibe es trocken und zumeist freundlich. Bei Temperaturen bis 25 Grad komme häufiger die Sonne durch. Unterdessen prognostizieren Meteorologen dem Sommer 2020 in Deutschland das Ende.

Sturmtief Kirsten wütet über Deutschland: KATWARN löst aus - „Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien“

Update vom 26. August, 12.30 Uhr: Ein Herbststurm im August. Das Sturmtief Kirsten fegt am Mittwoch über Deutschland und hat bereits für die ersten Schäden gesorgt. In NRW kam es am Vormittag bereits zu Einschränkungen beim Bahnverkehr durch umgestürzte Bäume auf den Gleisen. Aber auch in weiteren Teilen Deutschlands kam es zu Einschränkungen durch Kirsten. In Franken mussten zwei Märkte wegen starke Windböen abgebrochen werden, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Die Deutsche Bahn meldete darüber hinaus auch eine Streckensperrung zwischen Zirndorf und Fürth.

Der DWD warnt darüber hinaus vor allem durch die Gefahr, die von Bäumen ausgeht. Es wird geraten großen Abstand zu Bäumen zu halten, um nicht von herunterfallenden Ästen oder umknickenden Stämmen verletzt zu werden. Gerade Spaziergänge im Wald stellen eine enorme Gefahr dar. Auch der Warndienst KATWARN hat eine amtliche Warnung vor Orkanböen verbreitet, die bis heute Abend 22.00 Uhr gilt. Dort heißt es unter anderem: „Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien.“ Das Sturmtief soll Deutschland noch bis in die Abendstunden im Griff haben. Erst dann soll von Süden her eine Abschwächung kommen.

Wetter in Deutschland: Extreme Windgeschwindigkeiten - DWD schlägt Alarm und warnt vor verheerenden Folgen

Update vom 26. August, 8.10 Uhr: Ist der Sommer nun endgültig vorbei? Nach den aktuellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes lässt sich der Herbst-Beginn nun nicht mehr abstreiten. Für Mittwoch warnt der DWD nämlich deutschlandweit vor markantem Wetter der Stufe zwei. Konkret heißt das: vielerorts stürmische Böen, vereinzelt sogar schwere Sturmböen, Gewitter oder Dauerregen. Vor allem die Nordhälfte muss demnach mit kräftigen Gewittern, Starkregen und teilweise sogar schweren Sturmböen rechnen. Doch die stürmischen Böen werden laut DWD auch den Süden beschäftigen.

Das Sturmtief im Norden Deutschlands wird demnach auch in Bayern und in Baden-Württemberg für stürmisches Wetter sorgen. Dort muss laut DWD mit örtlichen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Auf exponierten Gipfeln im Schwarzwald erwarten die Meteorologen sogar orkanartige Böen von bis zu 105 Kilometern pro Stunde. Dabei bleibt es jedoch sommerlich warm: Die Temperaturen erreichen laut DWD Höchstwerte zwischen 20 Grad im Südschwarzwald und 27 Grad am Hoch- und Oberrhein. 

Laut dem deutschen Wetterdienst kann Kirsten verheerende Schäden anrichten. Die Bäume sind noch vollständig belaubt und bieten damit eine große Angriffsfläche für den Wind. Hinzu kommt, dass die Kiefernwälder durch die anhaltende Dürre geschwächt sind. Eine große Gefahr geht daher auch von herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen aus. Wälder sollten unbedingt gemieden werden.

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor schweren Orkanböen und Dauerregen - Hauptsturmfeld zieht quer übers Land

Update vom 25. August 21.19 Uhr: Vor teilweise schweren Sturmböen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den morgigen Mittwoch. Das Sturmtief Kirsten zieht von der Nordsee zur Ostsee und sorgt in ganz Deutschland für Herbst-Wetter. Bereits in der Nacht zum Mittwoch muss mit Sturmböen bis zu 100 km/h und vereinzelt Gewittern gerechnet werden. Der DWD warnt auch vor möglichem Starkregen.

In der nördlichen Hälfte Deutschlands muss ferner im Laufe des Mittwochs mit kräftigen Gewittern gerechnet werden. Tief Kirsten überzieht die ganze Republik mit stürmischen Böen und Orkanböen in Gipfellagen. Zu Dauerregen kann es an der Westküste Schleswig-Holsteins und Nordfrieslands kommen.

Kachelmannwetter postete eine Berechnung des Sturmverlaufs auf Twitter. Das Haupt-Sturmfeld werde erst Nordrhein-Westfalen, dann den Norden Deutschlands erfassen, heißt es. Folgt man dem Verlauf, ist zu erkennen, wie das dunkelrote Haupt-Sturmfeld quer über die Republik zieht.

Wetter: Heftiger Sturm rast auf Deutschland zu - Orkanböen mit extremen Geschwindigkeiten

Update vom 25. August 2020: Der Hochsommer scheint vorerst vorbei zu sein. Doch jetzt wird das Wetter noch ungemütlicher für uns. Ein heftiger Sturm ist auf dem Weg nach Deutschland. Tief Kirsten befindet sich im Moment noch über dem atlantischen Ozean, wird aber im laufe des Tages Großbritannien überqueren und dann auf Deutschland zu rasen.

Schon am Dienstagabend werden die Hohen Windgeschwindigkeiten hierzulande zu spüren sein. Zunächst nur die Bergregionen im Westen Deutschlands und an der Nordseeküste. Aber in der Nacht auf Mittwoch werden an der Nordsee Windgeschwindigkeiten um die 90 km/h erwartet. In den Bergen sollen die Sturmböen 100 km/h erreichen, auf dem Brocken sogar 110 km/h. Tief Kirsten soll laut DWD das erste Sturmtief der Saison zu werden.

Am Mittwoch geht es dann richtig los. Dann sind sogar im Tiefland Sturmböen mit 90 km/h möglich. Auf den Bergen werden Orkanböen um 120 km/h lauft focus-online erwartet. Am Donnerstag soll sich die Lage dann aber wieder beruhigen.

Wetter in Deutschland: Ungewöhnlich starke Sturmböen - Herbst-Phänomen schlägt zu - „für diese Jahreszeit ...“

Update vom 24. August 2020: Ein bis zwei Tage länger kann sich der Süden noch über ein kleines bisschen Sommer-Wärme freuen. Dann nimmt der Hitze Sommer 2020 auch hier langsam ein Ende. Doch von langsam kann nicht die Rede sein: Windböen von über 65 km/h und >90 km/h Geschwindigkeit hält „Kachelmann-Wetter“ für wahrscheinlich.

Auch der Deutsche Wetterdienst bestätigt: langanhaltender Starkregen sei zwar doch unwahrscheinlich, ab Mittwoch werden aber ungewöhnliche starke Sturmböen in Deutschland erwartet. Vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands könnte es ungemütlich werden, hier ziehen Gewitter aus Osten und Südosten. Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich vor umstürzenden Bäumen und herumfliegenden Ästen. Durch die vorangehende Trockenheit sind viele Bäume ausgetrocknet und besonders anfällig. Orkanböen in dieser Stärke sind „für diese Jahreszeit nicht typisch“, betont auch Kachelmann Wetter.

Deutschland-Wetter: Herbst-Einbruch nach der Hitze-Keule

Erstmeldung vom 23. August: München - In der letzten Woche bekam Deutschland in Sachen Wetter noch einmal die volle Sommer-Keule ab. Vor allem der Freitag hatte es in sich: Weit über 30 Grad wurden an verschiedenen Orten gemessen. Besonders heftig war die Hitze, da es auch nachts vergleichsweise wenig abkühlte. Doch dann kam die brutale Wetter-Wende.

Nach dem Hitze-Hoch folgte direkt der Temperatur-Einbruch. Um bis zu 15 Grad fielen die Temperaturen. Am Sonntag ist die Hitzeluft schon einmal vertrieben und es herrschen nur noch Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad vor. Ist der Sommer nun vorbei? In der nächsten Woche scheint sich zumindest schon einmal der Spätsommer durchzusetzen.

In den nächsten Tagen halten teils stürmischer Wind und Regen Einzug, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte. „Die Hitze der letzten Tage und gefühlt Wochen hat nun ein Ende“, erklärte der DWD. Am Montag sei es vom Norden bis zur Mitte oft stärker bewölkt mit Schauern, im Norden könne es auch kurze Gewitter geben. Im Süden rechnet der DWD dagegen mit längeren sonnigen Abschnitten und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen im Norden 18 bis 21 Grad, sonst 20 bis 24 Grad, dabei weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen.

Auch am Dienstag bleibe das Wetter im Süden länger sonnig und trocken, im restlichen Land ziehen von Westen her dichte Wolken und Regen heran, der am Abend den Nordosten erreicht. Die Höchstwerte liegen bei 20 bis 28 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten. Dazu weht im Westen ein auffrischender Wind, an der Nordsee werden Windböen erwartet.

Wetter-Prognose: Erster Herbststurm trifft Deutschland

Richtig ungemütlich wird das Wetter in Deutschland dann aber erst am Mittwoch. Dann fegt nach Angaben des Portals wetter.de der erste Herbststurm über Deutschland. Genauer gesagt bewegt dieser sich von den britischen Inseln in Richtung Dänemark, doch auch in Deutschland bekommen wir den Sturm* zu spüren. Selbst im Flachland muss am Mittwoch mit stürmischen Böen gerechnet werden. An der Küste und in den Bergen kann es sogar zu Orkanböen* bei Geschwindigkeiten um die 120 km/h kommen.

Auch der DWD bestätigt diese Aussichten für das kommende Wetter in Deutschland. Demnach bleibt es am Mittwoch im Norden stark bewölkt mit schauerartigem Regen und vereinzelten Gewittern. An der Nordsee soll es bei Höchstwerten von 23 Grad teils kräftig regnen. Im Süden bleibt es, wie in den Tagen zuvor, bei Temperaturen bis 27 Grad etwas freundlicher. Hier weht ein frischer Wind aus West bis Nordwest. (rjs) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Screenshot DWD

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