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Wetter in Deutschland: Expertin kündigt „weiße Überraschung“ an - Großstadt offenbar besonders betroffen

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Von: Kai Hartwig

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Viele haben die Hoffnung auf eine weiße Weihnacht. Derzeit sorgt das Wetter allerdings vermehrt für glatte Straßen. Auch der Schneefall hält sich.

München – Das Winter-Wetter* hat weite Teile Deutschlands* im Griff. Leicht steigende Temperaturen verbunden mit Niederschlag führten am Samstag (4. Dezember) mancherorts zu spiegelglatten Straßen - zum Beispiel für Bayern gab es Warnungen.*

Der Samstag-Nachmittag wird DWD-Prognosen zufolge sowohl im Westen als auch im Süden regnerisch. Lediglich im höheren Bergland fällt Schnee. Zudem muss der Südwesten vereinzelt mit Gewitter rechnen. Dagegen soll es im Nordosten meist trocken bleiben. Die Höchsttemperaturen bewegen sich laut DWD tagsüber zwischen 3 Grad im Osten der Republik und 11 Grad in südwestlichen Regionen.

Zugleich werden im Südwesten sowie im Alpenvorland kräftig auffrischende Winde* aus westlicher Richtung erwartet. Diese können starke Böen, im Bergland sogar auch Sturmböen zur Folge haben. Ruhiger geht es im Norden zu, wo sich lediglich schwacher bis mäßiger Wind aus südöstlicher Richtung entwickelt.

Wetter in Deutschland: Hamburg erlebt am Sonntag „eine weiße Überraschung“

Auch für die Nacht zum Sonntag (5. Dezember) geht der DWD gebietsweise von weiteren Niederschlägen aus. Diese treffen vorwiegend einen breiten Streifen von der Nordsee bis zu den östlichen Mittelgebirgen. Sogar in tieferen Lagen kann Schnee herunterkommen. „Selbst in Hamburg gibt es eine weiße Überraschung“, sagte Meteorologin Anna Gröbel von Wetter.com. Verantwortlich dafür sind „kräftige Schnee- und Regenfälle“, die im Nordwesten teilweise ordentlich Niederschlag bringen, prognostizierte die Wetter-Expertin.

Im Verlauf der Nacht kann es im Norden nach DWD-Angaben zu kräftigen Schneefällen kommen, die auch in tiefer gelegenen Lagen möglich sind. Glätte kann in der Folge auftreten. Die Temperaturen betragen Sonntag früh zwischen +3 und -2 Grad.

Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg streut nach Schneefall ein Salz-Sandgemisch an einer Fußgängerampel
Auf Hamburgs Straßen wurde es teils glatt. © Christian Charisius/dpa

Wetter in Deutschland: Erneut erhebliche Glättegefahr in der Nacht zum Montag (6. Dezember)

Der Sonntag bringt nach DWD-Prognose im Tagesverlauf starke Bewölkung mit sich. Dadurch muss vor allem im Norden und Westen Deutschlands sowie an den Alpen mit schauerartigen Niederschlägen* gerechnet werden. Diese kommen in tiefer gelegenen Regionen als Regen, Schneeregen oder Graupel herunter. Schneefall gibt es erst oberhalb von 300 bis 400 Metern. Auflockerungen und nur stellenweise Schneeschauer erwarten die DWD-Meteorologen von Brandenburg bis zur Donau.

Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 1 und 7 Grad, wobei es im Südwesten am wärmsten wird. An Deutschlands Küsten sind zum Teil auch stürmische Böen möglich. Die Nacht zum Montag (6. Dezember) bringt zumeist starke Bewölkung. Da es gebietsweise zu Schneeregen- oder Schneeschauer kommen kann und die nächtlichen Temperaturen auf 1 bis -4 Grad abkühlen, ist häufig Straßenglätte zu befürchten. (kh) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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