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Bundeswehr-Marinesoldaten mit der deutschen Flagge.

Deutschland zieht sich aus Nato-Operationen im Mittelmeer zurück

Berlin - Nach dem Eingreifen der Nato in den Libyen-Konflikt hat die Bundesregierung alle deutschen Kräften aus den Bündnisoperationen im Mittelmeer zurückgezogen.

Die Nato hatte zuvor mit einem Marine-Einsatz zur Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Waffenembargos gegen Libyen begonnen. “Da das Waffenembargo auch eine exekutive Komponente vorsieht, die notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen ist, hat Deutschland erklärt, sich an keiner solchen Aktion zu beteiligen“, sagte der Sprecher. Ob die Schiffe umgehend das Mittelmeer verlassen werden, war zunächst unklar.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Die Nato hatte zuvor mit einem Marine-Einsatz zur Umsetzung des vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Waffenembargos gegen Libyen begonnen. “Da das Waffenembargo auch eine exekutive Komponente vorsieht, die notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen ist, hat Deutschland erklärt, sich an keiner solchen Aktion zu beteiligen“, sagte der Sprecher. Ob die Schiffe umgehend das Mittelmeer verlassen werden, war zunächst unklar.

Deutschland war bisher an drei Nato-Operationen im Mittelmeerraum beteiligt. Im Rahmen der Anti-Terror-Mission “Active Endeavour“ überwacht die Allianz dort derzeit mit vier bis fünf Awacs rund um die Uhr den Luftraum. Zudem nahmen die Fregatte “Hamburg“ mit 206 Soldaten und das Flottendienstboot “Oker“ mit 82 Soldaten an der Anti-Terror-Operation teil. Außerdem gehörten die Fregatte “Lübeck“ (ca. 220 Soldaten) und das Minenjagdboot “Datteln“ (ca. 40 Soldaten) zu anderen Nato-Verbänden im Mittelmeer.

dpa

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