Das war Deutschlands wärmster Ort im Oktober

Offenbach - Petrus hat es im Oktober nicht mit allen Deutschen gut gemeint. Manche Regionen bekamen gar einen Vorgeschmack auf den Winter. Doch ein Fleckchen hatte wettertechnisch richtig Glück:

Der Herbst ist die Entschädigung für den Zick-Zack-Sommer: 52 Stunden länger als üblich schien im Oktober die Sonne. Insgesamt strahlte sie im bundesweiten Durchschnitt 160 Stunden. Das waren 48 Prozent mehr als im langjährigen Monatsmittel, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag nach Auswertung der rund 2000 Messstationen mitteilte.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Helgoland hat den Sommer am besten in den Herbst hinein retten können: Mit 12,5 Grad Celsius im Monatsmittel war die Nordseeinsel im Oktober der wärmste Ort Deutschlands. Das sind 0,8 Grad mehr als im vieljährigen Durchschnitt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte. Auf Platz zwei folgt Köln-Stammheim mit zwölf Grad Celsius (plus 0,4 Grad). Einen Vorgeschmack auf die kalte Jahreszeit bekam hingegen Zinnwald-Georgenfeld. In dem sächsischen Ort fiel das Thermometer vergangenen Monat im Schnitt auf 5,9 Grad.

Tipps für kalte Tage

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Mit wechselhaftem Wetter musste sich im Oktober der Süden abfinden, insbesondere Bayern. Einerseits liegen mit Reit im Winkl (175 Liter pro Quadratmeter, 183 Prozent des vieljährigen Durchschnitts) , Kiefersfelden-Gach (156,8 Liter, 208 Prozent) und Oberstdorf (134,6 Liter, 123 Prozent) die drei regenreichsten Orte im Freistaat, zugleich befinden sich mit Chieming (199 Stunden) und Garmisch-Partenkirchen (196 Stunden) aber auch zwei der drei sonnenreichsten Orte in Bayern. Bergstationen oberhalb 920 Meter sind hierbei laut DWD nicht berücksichtigt.

So bleibt Ihr Auto im Winter fit

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Vergleichsweise dunkel blieb es hingegen in Konstanz (Baden-Württemberg) mit 107 Stunden Sonnenschein, Lennestadt-Theten (Nordrhein-Westfalen) mit 120 Stunden und Friedrichshafen-Unterraderach (Baden-Württemberg), ebenfalls 120 Stunden.

Besonders trocken war es im Oktober im hessischen Geisenheim mit 17,3 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, Artern in Thüringen (ebenfalls 17,3 Liter) und Kirchdorf/Poel in Mecklenburg-Vorpommern mit 18,9 Litern.

Fazit: Der Oktober war ein Monat voller Gegensätze. Fast hochsommerliche Werte wechselten sich mit Temperaturstürzen und starken Niederschlägen ab. Wann mit dem ersten Schnee zu rechnen ist, ist noch unklar. Die ersten Novemberwochen versprechen sogar noch einmal sehr milde Temperaturen mit Tageshöchstwerten von bis zu zehn Grad Celsius.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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