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Die Gurtpflicht wird 40. Der Gurt ist laut ADAC Lebensretter Nummer eins. Foto: Bernd Settnik

Die Gurtpflicht wird 40

München (dpa) - Auch dank der Gurtpflicht ist die Zahl der Unfalltoten auf Deutschlands Straßen in den vergangenen vier Jahrzehnten deutlich gesunken. Der Gurt sei Lebensretter Nummer eins, teilte der Autoclub ADAC mit.

Die Anschnallpflicht war am 1. Januar 1976 eingeführt worden. Anfang der 1970er Jahre starben den Angaben nach in Deutschland jährlich mehr als 20 000 Menschen im Straßenverkehr. 2015 werden es voraussichtlich rund 3400 sein.

Zur Sicherheit tragen auch Entwicklungen wie Airbags oder andere Sicherheitssysteme bei. Der ADAC betonte aber, dass bis etwa Tempo 25 allein der Sicherheitsgurt schütze. Wer sich nicht anschnallt, muss mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen. Wird ein Kind ohne Sicherung transportiert, kostet das 60 Euro, bei mehreren Kindern 70 Euro.

Wichtig seien Gurtwarner, empfehlen die Experten. Doch nicht alle Autos verfügen über solche Systeme, die optisch und akustisch ans Anschnallen erinnern. Laut ADAC-Unfallforschung sind Fahrzeuge, die in Unfälle verwickelt sind, im Schnitt acht Jahre alt.

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